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Bakterien: Ein wichtiger Schutzpanzer auf unserer Haut

07.11.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Auf unserer Haut ist richtig viel los. Wenn man mal durch ein Mikroskop schaut, sieht man unzählige winzige Bakterien. Jetzt könnte man denken: Igitt! Doch die Bakterien sind für uns Menschen wichtig, denn sie schützen uns.

Eine Art Schutzpanzer – das sind Bakterien auf unserer Haut. Wenn wir geboren werden, gibt es auf unserer Haut noch keine Bakterien. Man sagt, die Haut ist steril. Einige Stunden nach der Geburt ist das schon anders: Durch Berührungen, zum Beispiel mit den Eltern, oder durch die Luft gelangen viele verschiedene Bakterien auf die Haut. „Und diese sind für uns Menschen enorm wichtig, denn sie schützen uns. Sie sorgen dafür, dass wir Menschen überhaupt überleben können“, sagt Haut-Experte Dietrich Abeck. Denn die Bakterien bilden so etwas wie einen Schutzpanzer. So schützen sie uns vor den Angriffen anderer Bakterien. Denn diese können zum Beispiel Krankheiten auslösen oder fiese Ausschläge. „Die guten Bakterien wehren die bösen Bakterien ab“, erklärt der Fachmann. Und das funktioniert so: Überall auf unserem Körper gibt es Bakterien. Sie sind auf unserer Kopfhaut genauso wie auf unserer Nase oder auf unseren Zehen. Es gibt keine Stelle auf unserem Körper, wo sie nicht sind. „Die guten Bakterien besetzen also sozusagen schon den ganzen Platz“, erklärt Dietrich Abeck. Mehr als drei Millionen Bakterien können sich allein auf einem einzigen Quadratzentimeter tummeln. Einen Quadratzentimeter kann man sich als Viereck vorstellen. Dessen Seiten sind alle jeweils einen Zentimeter lang. Die meisten Bakterien finden wir aber dort, wo Schweiß und Talgdrüsen für Feuchtigkeit sorgen. Zum Beispiel an unserem Rücken oder auf unserer Stirn. Bestimmte Bakterien haben zudem besondere Lieblingsorte auf unserer Haut: Manche mögen es eher trocken, andere eher feucht – wie zum Beispiel unter unseren Achseln.

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