Paulas Nachrichten

Aus Wasser wird Schnee – vom Kristall zur Flocke

13.12.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Schnee entsteht, wenn die Luft feucht und kalt ist. Dann bilden sich aus dem Wasser in den Wolken Eiskristalle. Diese brauchen immer einen Ausgangspunkt, von dem aus sie loswachsen können. Meist sind das Staubkörnchen.

Zunächst sind die Eiskristalle winzig klein, weniger als einen Millimeter groß, und sie sind sechseckig. Weil sich aber immer mehr Wasserteilchen anlagern, wachsen sie. Es entstehen so wunderschöne Gebilde mit sechs Ecken oder sechs Strahlen – Plättchen oder Sterne. Je feuchter die Luft, desto feinere Ärmchen wachsen an den Urkristallen. Selten sind zwölfarmige Sternchen: die entstehen, wenn zwei Kristalle zusammenstoßen.

Frieren mehrere Kristalle zusammen oder verhaken sie sich ineinander, wächst eine Schneeflocke. Wenn es nicht sehr kalt ist, so etwa um null Grad Celsius, können besonders große Flocken entstehen. Dann binden nämlich auch Wassertropfen die Kristalle aneinander.

Ein Verkehrsschild an einer Landstraße warnt unter den mit Reif überzogenen Straßenbäumen vor den Gefahren von Reifglätte: „Achtung, Schneeflocken“. Auch wenn man es mit bloßem Auge nicht erkennt: Eiskristalle haben wirklich sechs Strahlen oder Ecken. Foto: Martin Schutt

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