Paulas Nachrichten

Aus dem Tierheim nach Hollywood

05.03.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Brownie streckt auf dem gold-blauen Teppich des vornehmen Hotels alle viere von sich. Das darf man als Filmstar.

Brownie ist ein drei Jahre alter Labrador. Er hat im Film „Marley und ich“ mitgespielt. Nun zieht er mit seinem Trainer Ray Beal durch mehrere Städte in den USA, um für den Film Werbung zu machen.

Brownie – so nennt man in Amerika auch kleine Schokoladentörtchen. Das passt nicht so richtig: Brownie hat ein gelbliches Fell und schaut aus hellbraunen Augen in die Welt. Im Film spielt er den frechen Hund Marley, der seine Besitzer ganz schön auf Trab hält.

Kaum zu glauben, dass er so sein kann: Ganz lieb und friedlich sitzt Brownie in dem Hotel in San Francisco, einer Stadt an der Westküste der USA. Sitz, Hinlegen, Roll-Dich, Traurig-Gucken, Rückwärts-Laufen – all das macht er sofort, wenn es sein Trainer sagt.

Für jeden kleinen Trick gibt es einen Leckerbissen oder ein Streicheln.

Extra für den Film hat er auch freche Sachen gelernt: Bei „Bein hoch“ tut er zum Beispiel so, als würde er an einen der Plüschsessel des Hotels pinkeln. „Wir haben den Hunden für den Film ganz viele schlechte Sachen beigebracht, denn schließlich mussten sie ja einen frechen Hund spielen. Sie durften Kissen zerreißen und Essen vom Tisch stehlen. Das Set war für sie wie ein riesiger Spielplatz“, sagt der Trainer.

Insgesamt 22 Hunde spielen im Film mit, vom tollpatschigen Welpen bis zum uralten, schon grauen Hund. Denn Marley altert in dem Streifen um 13 Jahre, und so mussten ganz viele Hunde verschiedene Rollen übernehmen. Für alle war es der erste Kinoauftritt. Einige wurden für den Film aus Tierheimen geholt. Auch Brownie hatte Glück. Vor seiner Entdeckung als Filmstar hatte er niemanden, der sich um ihn kümmerte.

In welcher Szene spielt Brownie denn mit? Ihr seht ihn zum Beispiel, wenn Marley halb durch ein Autofenster krabbelt und dann neben dem Auto herläuft.

Ray Beal: „Das war ein langes Training, erst musste er lernen, auf den Vorderpfoten zu laufen. Dann kam das Auto hinzu und man fängt wieder ganz klein mit zwei Schritten an, bis er am Ende um einen ganzen Häuserblock auf zwei Beinen laufen konnte.“

Eine neue Filmrolle hat Brownie noch nicht in Aussicht. Ins Tierheim muss er aber nicht zurück. Er darf bei seinem Trainer Ray Beal bleiben.

Das Foto zeigt den Labrador Brownie, der im Film „Marley und ich“ mitspielt, mit seinem Trainer Ray Beal in einem Hotel in San Francisco in den USA. Brownie hat in dem Film „Marley und ich“ mitgespielt. Nun zieht er mit seinem Trainer Ray Beal durch mehrere Städte in den USA, um für den Film Werbung zu machen. Foto: Barbara Munker

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