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Augen auf für Weltraumschrott

22.05.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

BERLIN (dpa). Hier kommt einer, da fliegt noch eins! Oben im Weltraum ist was los. Fachleute schätzen allein die Zahl der Schrottteile nicht allzu weit von der Erde auf mehr als 900 000. Manche könnten den Satelliten und Raumfahrzeugen auf ihren Bahnen aber gefährlich werden. Schon länger befürchten Wissenschaftler, dass es zu Unfällen kommen könnte. Dabei würden dann nicht nur die Geräte zerstört, sondern auch noch mehr Schrott entstehen.

Ein neues Gerät soll nun für mehr Sicherheit im All sorgen. Dieses Weltraumradar heißt „Gestra“ und wurde am Rande des Truppenübungsplatzes Schmidtenhöhe im Bundesland Rheinland-Pfalz vor über einem halben Jahr eingeweiht (Foto: Thomas Frey/dpa). Man könnte es mit einer Art Auge ins All vergleichen: Es sucht den Weltraum nach herumfliegenden Gegenständen ab. Ist einer gefunden, wird seine Bahn verfolgt und die Daten zur Erde geschickt.

Falls sich herausstellt, dass so ein Stück einen Satelliten auf seiner Bahn kreuzen würde, würden die Besitzer gewarnt. Dann kann der Satellit ein Signal bekommen, langsamer zu werden. Ein Zusammenstoß würde so vermieden. So soll Gestra in etwa funktionieren.

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