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Aufregende Unterwasserwelt: die Tiefsee

12.02.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ganz tief unten im Meer ist es zwar dunkel. Doch auch dort leben Tiere: In der Tiefsee gibt es Fische, Würmer und Quallen. Einige sehen sogar ein bisschen wie Monster aus.

Es ist ziemlich dunkel. Nur etwas bläuliches Licht schimmert durch den Raum. Die Augen müssen sich einen Augenblick an die Umgebung gewöhnen. Doch dann erkennt man auch was: eine riesige Spinne zum Beispiel. Einen rot leuchtenden Fisch mit riesigen Augen. Fische mit sehr langen Zähnen. Oder Krabben mit vielen Stacheln.

Huch, ist das gruselig! Wo sind wir hier? In einer Ausstellung zur Tiefsee. Das ist ein Teil des Meeres. Um ihn zu erreichen, muss man mehrere Hundert Meter tauchen. Die Tiefsee ist so weit unten im Meer, dass es dort kein Licht gibt. Die Sonnenstrahlen reichen nicht so tief hinab. Deswegen ist es in der Tiefsee dunkel und kalt. Pflanzen gibt es auch keine. Nur Steine und Schlamm. Trotzdem leben dort viele Tiere. Die meisten sind winzig, einige auch riesengroß.

Diese Tiefsee-Welt kriegen die meisten Menschen allerdings nicht zu sehen. Doch in manchen Ausstellungen kann man in die spannende Unterwasser-Welt abtauchen – wie in Dresden in Sachsen. Das machen zum Beispiel gerade Paul und Luca. Mit dem Finger zeigen sie an die Decke. Sie rufen „Wow!“ und „Cool!“. Ein großer, langer Fisch hat es den Sechsjährigen besonders angetan. „Das ist eine Seeschlange“, sagt Paul.

In der Ausstellung ist es fast finster. Wie in der echten Tiefsee. In den Wänden gibt es aber Guck-Löcher. Die Kinder drücken auf Knöpfe. Dann kommt Licht und sie sehen äußerst bizarre Gestalten. Ein Mädchen erschreckt sich. „Eine Monsterspinne. Die ist größer als ich.“ Alle drücken sich daraufhin ihre Nasen an der Scheibe platt.

„Das ist eine Riesenseespinne“, erklärt eine Expertin. Das Tier hat lange, dünne Beine. „Sie funktionieren wie Stelzen.“ Daneben kommen andere Wesen zum Vorschein. Einige Tiere sind sogar durchsichtig.

Paul, Luca und die anderen Kinder staunen wieder. Sie haben ihre Köpfe in den Nacken gelegt. Über ihnen schwebt ein Gigant. Er ist etliche Meter lang. „Das ist ein Pottwal“, erklärt die Expertin.

Das Foto zeigt einen Forscher mit einer Tiefseeassel. Foto: Senckenberg-Gesellschaft

Der Fangzahn kriegt den Mund nicht zu. Dieser Fangfisch lebt in der Tiefsee. Seine Zähne sind so lang, dass der gefräßige Fangzahn den Mund gar nicht richtig zubekommt. Er steht immer etwas offen. Foto: Sven Tränkner

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