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Auf einer Trabrennbahn laufen Pferde um die Wette Doch auf den Tieren sitzt kein Reiter, stattdessen ziehen sie einen Wagen hinter sich her

13.09.2014 00:00, Von Karlotta Ehrenberg — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

BERLIN (dpa). Die Zuschauer blicken gebannt auf die Bahn. Die Rennpferde drehen ihre erste Runde. An der Spitze läuft ein Pferd namens La Joliette, dicht gefolgt von Landia. In der zweiten Runde holt Zelda Zonk auf und überholt: nicht nur Landia, auch La Joliette. Noch zwei weitere Pferde kommen an die Spitze. Aber gegen Zelda Zonk haben beide keine Chance. Das Pferd saust als erstes ins Ziel.

Trabrennbahn

Die Trabrennbahn liegt in der Hauptstadt Berlin. Der Name verrät es schon: Bei den Rennen laufen die Pferde in einer besonderen Gangart, dem Trab. Sie sind damit nicht ganz so schnell wie im Galopp, aber viel schneller als im Schritt. Manchmal laufen die Pferde sogar so schnell wie ein Auto in der Stadt.

 

 

„Anders als bei Galopprennen sitzt bei Trabrennen meistens kein Jockey auf den Pferden“, erklärt der Experte Heiko Lingk. „Stattdessen ziehen die Pferde einen Sulky. Das ist ein sehr leichter Wagen. Darauf sitzt ein Fahrer.“

Der Fahrer

Der Fahrer im Wagen von Zelda Zonk heißt Ralf Oppoli. Die Freude über den Sieg ist groß. Doch nicht nur bei ihm: Glücklich umarmt Ralf Oppoli auch den Besitzer des Pferdes. Dieser hat ihn extra für dieses Rennen angeheuert. Dann wird der Pokal überreicht. Pferd, Fahrer und Besitzer posieren für ein Foto.

Viele Besucher sind an diesem Tag zur Trabrennbahn gekommen. Sie sitzen draußen auf Tribünen. Oder sie schauen von den oberen Stockwerken des Tribünenhauses aus zu. Viele von ihnen besuchen Pferderennen, um zu wetten. Sie tippen also zum Beispiel, welches Pferd am Ende vorn landet.

Wetten

Doch nicht alle sind zum Wetten da: Auch Kinder sind unter den Zuschauern, zum Beispiel die elfjährige Eleni. „Ich reite selbst und schaue mir gerne die schönen Rennpferde an“, sagt das Mädchen.

An diesem Tag beobachtet sie gleich mehrere Rennen mit vielen Pferden. Die Tiere tragen meist ausländische Namen. Auf Deutsch heißen sie zum Beispiel Silberblume, Engel oder Roter Pfeil.

„Die Pferde sind extra für diese Rennen gezüchtet worden“, erzählt Heiko Lingk. „Ein Trainer bereitet sie schon seit ihrer Geburt auf die Trabrennen vor.“ Tierschützer finden jedoch, dass die Tiere manchmal zu früh auf die Rennstrecke geschickt werden.

Renntag

Am Anfang dieses Renntages steht die Vorrunde auf dem Programm. Sie besteht aus mehreren Rennen. Die Gewinner dürfen später am Finale teilnehmen. Zelda Zonk hat dieses Mal einen super Tag erwischt. Zusammen mit ihrem Fahrer gewinnt sie nach dem ersten Sieg auch das Finale.

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