Paulas Nachrichten

Auch bei Pferden gibt es Zicken und Angeber

16.11.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Zicke!“ – „Angeber!“ So beschimpfen sich Leute manchmal gegenseitig. Mit diesen Worten könnte man auch manche Pferde beschreiben.

Im Allgemeinen kann man sagen: Hengste sind häufig wild. Deshalb sind sie oft auch keine Tiere für Kinder. Denn Hengste können kampfeslustig sein und wollen häufig einen auf Chef machen. Doch der Boss sollte immer der Reiter bleiben. Einen erfahrenen Reiter erkennen wilde Hengste als ihren Chef an.

Wallache sind dagegen eher unkompliziert und damit besser geeignet für junge Reiter. Wallache waren auch mal Hengste. Aber sie wurden operiert und können sich deshalb nicht mehr fortpflanzen. Das macht sie generell ruhiger als Hengste.

Stuten sind häufig wieder anders. Ein Warnhinweis an der Box wie „Achtung, Zicke!“ wäre hin und wieder ratsam. Stuten sind manchmal empfindlich – vor allem wenn sie paarungsbereit sind. Dann werden sie oft kitzelig und mögen es zum Beispiel nicht, dass beim Reiten das Bein des Reiters ihren Körper berührt.

Wallache spielen in der Herde gern miteinander. Das machen Stuten seltener. Wenn die sich raufen, dann ist es meistens ernst.

Diese Eigenschaften gelten aber längst nicht für jeden Hengst, jeden Wallach oder jede Stute. Es gibt zum Beispiel auch viele Stuten, die alles andere als zickig sind.

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