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Andere Länder, andere Namen

26.11.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

BERLIN (dpa). In Deutschland hat etwa die Hälfte aller Kinder mehr als einen Namen. Manche haben einen Zweitnamen, manche sogar einen Dritt- und Viertnamen. Das ist aber nicht überall auf der Welt so, weiß die Namenforscherin Gabriele Rodriguez.

In Spanien etwa dürfen Kinder in der Regel nicht mehr als zwei Vornamen haben. Denn in Spanien haben eh alle schon zwei Nachnamen, einen von der Mutter und einen vom Vater. Das würde sonst alles ziemlich lang.

Auch in Italien und Frankreich haben Kinder meist höchstens zwei Namen. Und in der Türkei tragen die allermeisten Mädchen und Jungen nur einen Vornamen.

Richtig lang aber können Namen in manchen arabischsprachigen Ländern werden. Dort werden dann sogenannte Namensketten gebildet. Die Menschen tragen dann zu ihrem eigenen Namen zusätzlich den Namen des Vaters, der Mutter oder der Großeltern.

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