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Am Seil rauf und runter

20.07.2019 00:00, Von Philipp Brandstädter — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein Fahrstuhl ist sehr praktisch, damit wir in hohen Gebäuden nicht so viele Treppen gehen müssen

Ein Fahrstuhl ist schon ein praktisches Ding. Vor allem in Häusern mit vielen Stockwerken. Dass wir nicht so viele Treppenstufen rauf und runter laufen müssen, verdanken wir einer recht einfachen Technik.

Der Techniker Torsten Brinkmann ist in der Aufzugsanlage im Berliner Fernsehturm zu sehen. Torsten Brinkmann kennt sich mit der Technik von Fahrstühlen aus.    Foto: Philipp Brandstädter
Der Techniker Torsten Brinkmann ist in der Aufzugsanlage im Berliner Fernsehturm zu sehen. Torsten Brinkmann kennt sich mit der Technik von Fahrstühlen aus.    Foto: Philipp Brandstädter

Einsteigen, Knopf drücken, Tür zu, losfahren. Ein Fahrstuhl oder Aufzug befördert Menschen und Lasten in die verschiedenen Stockwerke eines Gebäudes. In der Kabine des Aufzugs wählt man einfach die Etage aus, in der man raus will. Dort hält der Fahrstuhl dann an. Doch wie funktioniert so ein Fahrstuhl überhaupt?

Torsten Brinkmann kann das genau erklären. Er kennt sich mit der Technik von Fahrstühlen aus. „Die Kabinen der meisten Fahrstühle hängen an Seilen“, sagt der Fachmann. Das sind dicke Seile aus Stahl, die auf eine besondere Art gewickelt sind. Auf diese Weise sind sie sowohl biegsam als auch extrem reißfest.

„Die Seile bewegen sich über eine Rolle oben im Schacht des Fahrstuhls“, erklärt Torsten Brinkmann weiter. Auf der anderen Seite der Rolle ist ein Gegengewicht befestigt. Das ist in etwa so schwer wie die voll ausgelastete Kabine. Bewegt sich das Gewicht nach unten, dann wird die Kabine mit hinaufgezogen. Fährt die Kabine abwärts, wandert das Gewicht hinauf. Ein Motor an der Rolle bewegt den Fahrstuhl in die gewünschte Richtung.

Ein Fahrstuhl ist also recht einfach aufgebaut. Zugleich ist die Fahrt mit ihm sehr sicher. Das hat mehrere Gründe.

Damit sie nicht unkontrolliert im Schacht hin und her baumeln, fahren die Kabine und das Gewicht an Schienen entlang. Die halten sie immer sicher in der Spur. Außerdem hängt ein Fahrstuhl an mehreren Seilen. Dabei könnte meist schon ein einziges Seil die Last von Kabine und Gewicht tragen.

„Die Fahrstühle in den Gebäuden werden auch regelmäßig geprüft“, sagt Torsten Brinkmann. Das ist Pflicht. Zum Beispiel werden die Seile genau unter die Lupe genommen, ob etwa ihre Drähte beschädigt sind. „Auch an den Türen und Knöpfen wird getestet, ob alles einwandfrei funktioniert.“ Sobald etwas mit der Technik nicht stimmt, wird der Aufzug stillgelegt. Dann heißt es: Treppen laufen.

Trotzdem machen sich manche Leute so ihre Sorgen, wenn sie in einen Fahrstuhl einsteigen. Könnten die Seile vielleicht doch mal reißen und die Kabine den Schacht hinunterfallen? Nicht wirklich. „Würde eine Kabine abstürzen, würde sie sofort gebremst“, sagt der Fachmann. Denn sobald ein Fahrstuhl zu schnell abwärts fährt, schaltet sich eine Bremse an der Kabine ein. Also: Alles doppelt abgesichert!

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