Schwerpunkte

Paulas Nachrichten

Am Computer über die Rennstrecke rasen

06.10.2020 05:30, Von David Kluthe — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Profis sitzen in richtigen Rennsitzen mit Lenkrad und Pedalen

Maximilian Benecke verbringt viel Zeit auf der Rennstrecke. Dabei sitzt er aber nicht in einem richtigen Rennwagen, sondern am Computer. Er ist einer der besten Simracer der Welt. Manchmal hat er sogar mit den Profis aus der Formel 1 zu tun.

Maximilian Benecke gewinnt die Porsche SimRacing Trophy. Er ist einer der besten Simracer der Welt.  Foto: Thomas Frey/dpa
Maximilian Benecke gewinnt die Porsche SimRacing Trophy. Er ist einer der besten Simracer der Welt. Foto: Thomas Frey/dpa

Früher meckerten seine Eltern noch, wenn er zu lange an der Konsole saß. Heute sind sie stolz darauf, was Maximilian Benecke mit seinen Rennspielen erreicht hat. „Vor allen Dingen mein Vater schaut nahezu jedes Rennen von mir an“, erzählt der 26-Jährige.

Maximilian Benecke rast aber nicht mit einem richtigen Rennwagen über die Strecke. Er ist ein Simracer (gesprochen: simräisser). Race ist Englisch und heißt Rennen. Die Abkürzung Sim steht auf Deutsch für das Wort simulieren, also nachmachen.

Klar, beim Simracing geht es um simulierte Autorennen. Dabei sind die Strecken und die Autos möglichst nah an der Wirklichkeit. Maximilian Benecke gehört zu den besten Simracern der Welt. Die Profis sitzen in richtigen Rennsitzen mit Lenkrad und Pedalen. Sie schauen auf mehrere Bildschirme.

So sehen sie besser, was links und rechts neben ihnen auf der Strecke passiert. Schon als Kind war Maximilian Benecke großer Motorsport-Fan. „Der Sonntag war reserviert, um Formel 1 zu schauen.“ Auch heute schwärmt er noch von Autos und Autorennen. Sein großer Traum: einmal in einem Rennwagen der Formel 1 sitzen. „Aber das ist eher unmöglich.“

Dabei hat Maximilian Benecke schon den ein oder anderen Profi aus der Formel 1 kennengelernt. Mit dem Rennfahrer Max Verstappen zum Beispiel trifft er sich regelmäßig in Rennspielen auf der Strecke. „Er ist genauso begeistert wie wir“, erzählt Maximilian Benecke.

Auch die richtigen Rennfahrer üben am PC

Wegen des Coronavirus waren im Sommer mehrere Rennen in der Formel 1 ausgefallen. Da hatten auch Profis wie Max Verstappen und Lando Norris mehr Zeit, Rennen am Computer zu fahren. Auch auf ihre richtigen Rennen bereiten sich die Profis in Simulatoren vor.

Um beim Simracing mit den Besten mithalten zu können, brauchen aber auch die echten Rennfahrer Übung. „Sie wissen, wo sie Gas geben müssen, aber es ist trotzdem hartes Training“, sagt Maximilian Benecke.

Er selbst trainiere im Sommer 20 bis 30 Stunden pro Woche, also mehr als drei Stunden täglich.

Beim Training versucht er, die Rennstrecken in möglichst kurzer Zeit abzufahren. Am wichtigsten sei es, im richtigen Moment zu bremsen.

Außerdem geht es wie im echten Motorsport darum, die ideale Linie auf der Strecke zu fahren. Nur so kommt man am schnellsten durch die Kurven und bestenfalls als Erster ins Ziel. Das ist beim Simracing genauso wie in der Formel 1.

Paulas Nachrichten

Niedlicher Teufel

Der Tasmanische Teufel lebt in Australien

(dpa) Süß finden ihn manche wegen seiner knuffigen Nase und den roten Ohren. Andere erschrecken sich vielleicht eher, wenn sie einem Tasmanischen Teufel begegnen. Denn dieses Tier kann nicht nur laut kreischen und kräftig…

Weiterlesen

Weitere Nachrichten von Paula Alle Nachrichten