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Alte und junge Eisenzeit

10.06.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(dpa) Die Zeit der Kelten wird auch Eisenzeit genannt. Diese löste in der Geschichte der Menschheit die Bronzezeit ab und begann vor etwa 2800 Jahren. Die Kelten stießen vielerorts auf erzhaltiges Gestein. Das ist die Grundlage, um Eisen herzustellen. Eisen war damit leichter zu bekommen als Bronze. In einem Brennofen lösten die Kelten das Eisen vom Stein. Den Ofen brachten sie mit Feuer, Holz und Luft auf eine hohe Temperatur. Die Experten unterscheiden die ältere und die jüngere Eisenzeit. Die ältere Zeit wird auch Hallstattzeit genannt. In dem Ort Hallstatt im Land Österreich fanden Forscher rund 1000 Grabstätten. Was sie dort entdeckten, erzählt viel über die Kelten. Zum Beispiel, dass sie Meister im Gewinnen von Salz waren. Die jüngere Eisenzeit heißt auch Latènezeit. Sie begann vor etwa 2450 Jahren. In dem Ort La Tène in unserem Nachbarland Schweiz fanden Wissenschaftler eine Menge Waffen, Schmuck und Alltagsgegenstände.

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