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„Als wäre man richtig in der Fantasy-Welt drin“

22.01.2021 05:30, Von Sarah Maria Ziewitz — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In der Schule und zu Hause: Martha, Anna und Julie schreiben Bücher

Martha, Anna und Julie sind Fantasy-Fans. Gemeinsam schreiben die drei Mädchen sogar Bücher. Dabei müssen sie einiges beachten.

Anna, Julie und Martha (von links) präsentieren ihre eigenen Fantasy-Bücher. Von ihrer Bücherreihe „Die Nachtseerose“ gibt es bereits fünf Werke. Fotos: Sarah Maria Ziewitz
Anna, Julie und Martha (von links) präsentieren ihre eigenen Fantasy-Bücher. Von ihrer Bücherreihe „Die Nachtseerose“ gibt es bereits fünf Werke. Fotos: Sarah Maria Ziewitz

„Das ist, als wenn man in ein Blumenbeet voller Möglichkeiten springt. Jede einzelne Blume ist ein Gedanke, und wenn man sie pflückt, dann entsteht ein ganzes Buch.“ So beschreibt die zehnjährige Martha ihr Schreiben an ihren Fantasie-Geschichten.

Zusammen mit ihrer Zwillingsschwester Anna und ihrer gleichaltrigen Freundin Julie hat sie bereits fünf Bücher geschrieben. Jedes Buch hat eine eigene Geschichte, aber die Hauptpersonen sind immer gleich. Die Idee zu schreiben, hatten die drei Mädchen in der Schule. Dort gab es eine Art Bücher-Wettbewerb. Wer ein eigenes Buch schreibt, sollte einen Preis bekommen. Den Preis wollten sich Martha, Anna und Julie nicht entgehen lassen. Sie begannen, ihr erstes Buch zu schreiben. Sie nannten es „Die Nachtseerose“.

Die Schwestern schreiben auch in den Pausen

„Wir haben uns immer abgewechselt. Also einer nimmt es mit nach Hause oder wir haben uns zusammengesetzt, wenn wir alle Zeit hatten“, sagt Martha. Regelmäßig einen gemeinsamen Termin zu finden sei gar nicht so leicht, erzählen die Mädchen. Jeder hat auch noch andere Hobbys. Zum Glück sind sie aber in einer Klasse. So können sie auch in den Pausen schreiben.

Die drei sind ein gutes Team. Julie schreibt gerne, während Anna und Martha am liebsten die Bilder dazu malen. Die Geschichte überlegen sie sich aber gemeinsam.

Es gab auch schon Meinungsverschiedenheiten, zum Beispiel bei der Auswahl der Buchtitel. Die eine wollte das Buch „Die Seerose“ nennen und die andere fand „Die Nacht“ passender. Nach einigen Diskussionen entstand daraus „Die Nachtseerose“. Clever gelöst!

Warum aber haben sich die Mädchen für die Fantasy-Richtung entschieden? „Man kann alles so gestalten, wie man möchte. Und dann fühlt es sich an, als wäre man richtig in der Fantasie-Welt drin“, erklären Martha und Anna.

Die grenzenlosen Möglichkeiten und das Eintauchen in andere Welten, das ist auch für Kinderbuch-Autorin Margit Auer der Reiz an der Fantasy-Gattung. Sie hat selbst eine Reihe für Kinder geschrieben. Sie heißt „Die Schule der magischen Tiere“.

Neben all den tollen Möglichkeiten müsse man aber auch beim Schreiben einer Fantasie-Geschichte einiges beachten, erklärt Margit Auer. „Vor allem muss man sich seine Welt sehr gut merken, weil es muss ja alles stimmig sein. Da darf man keine Fehler machen“, sagt sie.

Solche Profi-Tipps beherzigen Martha, Anna und Julie gern bei ihren Fantasie-Geschichten.

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