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Als die Quadriga mal entführt wurde

22.09.2022 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

BERLIN. Außergewöhnlich am Brandenburger Tor ist die Figur obendrauf. Quadriga wird sie genannt. Sie stellt eine Göttin auf einem antiken Kampfwagen dar, gezogen von vier Pferden. Eigentlich sollte es die Friedensgöttin Eirene sein, später wurde sie zur Siegesgöttin Viktoria. Denn die Gegenstände in ihrer Hand wurden mehrfach ersetzt. Zwei Jahre nachdem das Tor fertig gebaut worden war, wurde die Quadriga aufgesetzt.

Foto: Britta Pedersen
Foto: Britta Pedersen

Die Quadriga wurde sogar einmal entführt: Der französische Kaiser Napoleon marschierte 1806 in Berlin ein. Er ließ die Figur abmontieren und nach Paris bringen.

Für die Berliner war der Raub eine schwere Beleidigung. Erst acht Jahre später kehrte die Quadriga heim. Ihre Rückkehr wurde damals im ganzen Land gefeiert. Die Statue bekam außerdem den Spitznamen Retourkutsche. dpa

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