Schwerpunkte

Paulas Nachrichten

Als die Musik tragbar wurde

04.07.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Früher waren tragbare Musikspieler so groß wie zwei Quartetts   nebeneinander und viel schwerer als heute. Wie uncool, denkt ihr vielleicht.

Aber als eure Eltern jung waren, fanden die meisten so etwas echt schick. Das Gerät hieß damals Walkman (gesprochen Uookmän). Man schob eine Kassette rein, drückte auf „Play“ und dann dudelte in der Regel eine halbe Stunde lang Musik. Und danach?

Kassette umdrehen oder eine neue einlegen – oder zurückspulen und dieselben Lieder noch mal hören. Den ersten Walkman gab’s am 1. Juli vor 30 Jahren von der japanischen Firma Sony.

Heute könnt ihr Musik hören aus federleichten Geräten, die nicht viel größer als euer Daumen sind.

Stundenlang. Vor 30 Jahren gab es so was noch nicht. Damals war es noch neu, dass man seine Musik überhaupt überallhin mitnehmen konnte: in die Bahn, auf den Weg zur Schule, und an den Strand.

Viele Leute regten sich darüber auf, und die Ärzte warnten auch damals schon vor Hörschäden.

„Stell das Ding mal leiser, du wirst sonst taub!“

Fragt doch mal eure Eltern, ob sie diesen Spruch auch schon von ihren Eltern zu hören bekamen.

Und vergesst nicht, euren MP3-Spieler vorher noch ein bisschen leiser zu stellen! „Hä, was hast du gesagt?“

Paulas Nachrichten