Paulas Nachrichten

Als Arzt beim Konzert im Einsatz

28.06.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ärzte kümmern sich in Praxen um Patienten und versorgen sie in Krankenhäusern. Klar.

Der Internist Wolfgang Miesbach arbeitet als Arzt bei Konzerten.  Foto: Frank Rumpenhorst
Der Internist Wolfgang Miesbach arbeitet als Arzt bei Konzerten. Foto: Frank Rumpenhorst

Aber Ärzte sind auch an Orten im Einsatz, an denen man sie nicht unbedingt vermuten würde – etwa in großen Konzerthäusern.

Das macht zum Beispiel Wolfgang Miesbach – neben seinem richtigen Job. Er sitzt einmal oder zweimal im Monat in einer Oper in Frankfurt in Hessen – als Konzertarzt.

Dass er Arzt ist, erkennt man dann aber nicht. Denn Wolfgang Miesbach trägt ganz normale Kleidung. Der Arztkittel bleibe zu Hause, sagt er.

Im Saal hat der Mediziner seinen Sitzplatz ganz in der Nähe des Ausgangs.

So kann er schnell helfen, etwa wenn einem Besucher schwindelig oder schlecht wird. In solchen Fällen wird ihm über sein Handy Bescheid gegeben. Das vibriert dann.

Für seinen Einsatz bekommt der 47-Jährige kein Geld, aber zwei Eintrittskarten. Der Konzertarzt kann also noch jemanden mitnehmen.

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