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Alles rund um die Knochen ist wichtig

13.11.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Archäologen graben Funde nicht nur aus. Sie machen Fotos und Zeichnungen von der Fundstelle und dokumentieren ganz genau mit Fotos und Zeichnungen, was sie wo gefunden haben.

Eine Probe wird aus dem Felsenbein eines Schädels entnommen. Damit kann die DNA bestimmt werden. Foto: ---/MPI-SHH/dpa
Eine Probe wird aus dem Felsenbein eines Schädels entnommen. Damit kann die DNA bestimmt werden. Foto: ---/MPI-SHH/dpa

Wie alt ist das denn? Finden Forschende alte Scherben, Gegenstände oder Knochen, wollen sie meist das Alter genau bestimmen. Damit sie keine Hinweise übersehen, wird vor Ort alles genau erfasst.

Die Wissenschaftlerin Selina Carlhoff erklärt: „Die Archäologen zum Beispiel graben die Funde nicht nur aus. Sie machen Fotos und Zeichnungen von der Fundstelle. Sie dokumentieren, was wo lag, als es gefunden wurde.“ Denn auch die Position kann Hinweise enthalten.

An solchen Funden arbeiten meist internationale Forscherteams aus unterschiedlichen Fachrichtungen zusammen. Geologen etwa helfen, die Erde zu analysieren. „Unsere Böden bauen sich in Schichten auf. Meistens ist die unterste Schicht die älteste“, sagt die Expertin Selina Carlhoff. Der Boden ist also eine Art Kalender, an dem man das Alter des darin liegenden Gegenstandes ablesen kann.

Interessant ist für die Forschenden auch das, was im Boden um ein Skelett herum gefunden wird. Spuren von Feuerstellen oder Kohlestücke etwa zeigen, wie Menschen in jener Zeit gelebt haben.

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