Schwerpunkte

Paulas Nachrichten

Allein im Tor

25.05.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wusstest du, dass die Porta Nigra einige Jahre bewohnt war? Der Mönch Simeon zog vor etwa 1000 Jahren in den Ostturm. Sein Ziel war es, ganz allein als Einsiedler zu leben und viel zu beten. Simeon soll den Turm nach seinem Einzug nie mehr verlassen haben. Unterstützer sollen ihm Essen gebracht haben, das er mit einem Korb durch ein Fenster zu sich zog.

Gleichzeitig wurde er ohne es zu wissen zum Beschützer der Porta Nigra. Denn die Steinräuber hörten dadurch auf, dem Stadttor Steine zu klauen.

Damals war es nämlich üblich, dass Menschen Material von alten Bauwerken raubten, um damit Neues zu bauen. Deshalb ist die Porta Nigra heute das besterhaltene römische Stadttor Deutschlands.

Nach seinem Tod wurde Simeon heiliggesprochen und das Tor schließlich zu seinen Ehren zu einer prachtvollen Kirche umgebaut. „Die Leute sind von weither gekommen, um dort zu beten“, sagt der Fachmann Karl-Uwe Mahler.

Paulas Nachrichten

Mutige Fahrt über das Meer

Vor fünfzig Jahren segelte Thor Heyerdahl von Marokko zur Insel Barbados in der Karibik

Manche Leute hielten diesen Forscher für verrückt. Denn er wagte unglaubliche Abenteuer. Thor Heyerdahl hieß der Mann. Er kam aus dem Land Norwegen und wurde berühmt…

Weiterlesen

Weitere Nachrichten von Paula Alle Nachrichten