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Ängste beim Surfen

13.07.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(dpa) Riesige Wellen wirken schon mal bedrohlich. An manchen Stränden der Welt können Surfer sogar Haien begegnen. Ob auch Profis wie Leon Glatzer vor solchen Dingen Angst haben?

„Ja, das Thema ist da, man kann das nicht verbergen“, gibt Leon Glatzer zu. „Aber das ist die Natur.“ Die Angst sei nicht von Anfang an da gewesen, sondern erst mit der Zeit gekommen.

Eine Expertin erklärt: Weil Angst unangenehm ist, versuchen wir, bedrohliche Situationen zu vermeiden. Zum Beispiel haben wir vor sehr großen, wilden Tieren Angst. Das führt dazu, dass wir einem Löwen besser nicht zu nahe kommen. Das ist auch gut so.

Manchmal hat man aber auch Angst, wenn man gar keine Angst haben muss: zum Beispiel vor einem dunklen Keller. Das liegt daran, dass unser Gehirn uns einen Streich spielt. Es sagt uns: Es könnte sein, dass im Keller etwas Gefährliches wartet, auch wenn das gar nicht stimmt.

Manche Leute haben auch Angst davor, im Schwimmbad vom Sprungturm zu springen. Wenn man sich dann trotzdem traut, bekommt man ein angenehmes Gefühl: Kribbeln im Bauch, Glück, Stolz. Das macht das Adrenalin, das auch Leon Glatzer so gerne mag. Adrenalin ist ein Stoff in unserem Körper. Mit seiner Hilfe schaffen wir plötzlich Sachen, die wir uns sonst nicht getraut hätten.

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