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Abriss eines Atomkraftwerks dauert Jahre

12.05.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Klick, schon leuchtet die Lampe. Der Strom dafür kommt vielleicht aus einem Atomkraftwerk. Doch wenn es um Atomkraftwerke geht, bekommen viele Leute Bauchschmerzen. Der Grund: Das Innere des Kraftwerks strahlt radioaktiv. Das heißt: Es enthält Teilchen, die sehr viel Energie aussenden. Diese Energie kann Menschen und auch der Umwelt schaden, wenn sie nach draußen gelangt.

Manche Menschen fordern deshalb: Schaltet alle deutschen Atomkraftwerke aus und baut sie ab. Doch auch dabei ist größte Vorsicht angesagt. „Der Abriss eines Atomkraftwerks dauert mindestens zehn bis 20 Jahre“, sagt ein Experte. „Denn ein Atomkraftwerk wird nach und nach abgebaut, Stück für Stück.“

Meist zerlegen Experten so ein Kraftwerk von außen nach innen. Die Teile am Rand dieser riesigen Anlagen strahlen meist nicht und sind deshalb auch kein Problem. Zum Beispiel das Maschinenhaus und die Turbinen, wo der Strom erzeugt wird. Sie lassen sich sofort abbauen und sogar anderswo wieder verwenden.

Viele andere Teile des Kraftwerks sind radioaktiv verseucht. Also muss man warten, bis die Strahlung abgeklungen ist. Verseuchte Materialien lassen sich aber auch reinigen: Da werden etwa Rohre, Kräne oder Lüftungsleitungen sorgfältig gewaschen und geschrubbt. Das machen entweder Menschen in Schutzanzügen oder Maschinen. Die werden dann mit Fernbedienung gesteuert.

Aber das Zentrum eines Atomkraftwerks, der Reaktor, ist extrem stark verstrahlt.

Dieser Müll muss ganz sicher verpackt werden und kommt in eigene Lager. Solche Deponien liegen meist tief im Innern der Erde.

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