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Ab nach unten in den Stall

28.09.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

BAD HINDELANG (dpa) Wer zum Wandern in die Berge geht, trifft häufig Kühe. Die schlendern gemütlich über die Alpwiesen und futtern Gras und frische Kräuter. Tausende Rinder verbringen so die Sommermonate etwa in den Bergen im Allgäu ganz im Süden von Deutschland.

Da oben wird es allerdings jetzt schon oft sehr kalt und schneit auch schon mal. Deshalb werden die Tiere in diesen Tagen von den Älplern nach unten ins Tal getrieben. Viehscheid nennt sich das. Das ist fast wie ein kleines Fest. Manche Tiere tragen dann sogar einen Blumenkranz. Der zeigt an, dass auf dem Berg im Sommer kein Unfall passiert ist.

In den vergangenen Jahren haben sich viele Urlauber so einen Viehscheid angeschaut. Aber wegen der Coronakrise fällt das nun aus. Manche Landwirte sind darüber sogar froh: „Für die Älpler und das Vieh ist das alles viel zu hektisch“, sagt eine Frau, die Tiere ins Tal bringt.

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