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Ab in die Wolke mit den Daten

03.03.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das klingt echt praktisch: Du kannst Musik oder Fotos von deinem Rechner auslagern und in einem Rechenzentrum speichern. Und wenn du willst, können alle deine Freunde diese Sachen hören, sehen oder sich sogar runterladen. Das geht einfach – mit einer Art Wolke.

Musik, Videos, Fotos von Freunden – immer her damit! Aber wie tauscht man Dateien, die zu groß sind, um sie per E-Mail zu verschicken? Große Mengen an Daten kannst du in einer Cloud speichern. Das Wort kommt aus dem Englischen und heißt: Wolke.

In dieser Wolke stecken Daten, die man vom eigenen Computer ausgelagert hat. Und zwar in riesige Rechenzentren. Die kann man von überall erreichen: vom Rechner in der Wohnung, vom Laptop oder von modernen Handys. Man braucht nur Zugang zum Internet.

Das Ganze heißt Cloud Computing (gesprochen: klaud kompjuting). Und das hat viele Vorteile: Du kannst auf viele Programme auf deinem Rechner verzichten. Denn viele Cloud-Anbieter haben Programme etwa zum Bearbeiten von Fotos. Und den Speicherplatz für deine Daten bekommst du kostenlos, zum Beispiel bei Apple, von Windows oder bei Dropbox. Der Speicherplatz reicht aus, um ganze Musik-Sammlungen, Filme oder Fotoalben zu speichern. Dadurch ist die Festplatte deines Computers nicht mehr so voll. Und über die Webseite des Anbieters kommst du an deine Fotos und Lieder.

Das Rechenzentrum speichert mehrere Kopien der Daten – zur Sicherheit. Wenn du Daten zu Hause nur auf deinem Rechner hast, kannst du alles verlieren. Zum Beispiel wenn dein Computer kaputtgeht. Besonders praktisch aber ist an einer Cloud, dass du deinen Freunden Zugriff geben kannst. So kannst du ihnen selbst gedrehte Videos zeigen oder Musik mit ihnen tauschen. Und wenn du mit anderen eine Hausarbeit schreibst, könnt ihr sogar gemeinsam in einem Textdokument arbeiten.

Aber Cloud Computing kann Nachteile haben. Denn du vertraust deine Daten einer fremden Firma an. Und du weißt nicht genau, was da mit deinen persönlichen Daten geschieht. Was passiert, wenn jemand die Cloud angreift? Oder wenn der Anbieter pleitegeht? Und auf noch etwas solltest du achten: Dass du deine Daten später auch wieder aus der Cloud herausnehmen kannst.

So wie die Wolken um die Welt ziehen, ermöglichen Cloud-Dienste Zugriff auf Daten wie Fotos, Filme, Musik, Geschäftsdaten von jedem Ort der Welt – egal, ob vom Hotelzimmer, Flughafen oder privaten Arbeitszimmer aus. Bild: T-Systems Mareen Fischinger

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