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Paulas Nachrichten

07.07.2014 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

FRICKENHAUSEN-TISCHARDT. Das Straßenfest in Tischardt ist ein Markenzeichen des Ortes, denn es zeigt deutlich den Zusammenhalt und die sehr gut funktionierende Dorfgemeinschaft. Es ist so etwas wie ein großes Nachbarschaftstreffen auf offener, für den Durchgangsverkehr gesperrter Straße, das die örtlichen Vereine, DRK und Feuerwehr mit großem Einsatz gestalten.

Natürlich kommen auch Gäste aus den anderen Frickenhäuser Ortsteilen und von auswärts, weil das Fest sehr gemütlich und überschaubar ist, aber vorwiegend zieht es die Tischardter Einwohner nach draußen zum Reden, Feiern, Essen und Trinken mit den Nachbarn bei guter Musik unter freiem Himmel.

Nach dem Auftakt am Samstag mit Fassanstich von Ortsvorsteher Jürgen Bauder, unter Mitwirkung von Kirchertschule und Liederkranz, sorgten die Autmutmusikanten für stimmungsvolle Unterhaltung, bevor die Open-Air-Fete mit der Partyband „alles Roger“ begann. Nach einem ökumenischen Gottesdienst waren die „Notenchaoten“ im Einsatz und danach der Musikverein Tübingen-Lustnau zu Gast, bevor die Tischardter Blasmusik den klingenden Abschluss des Festes übernahm.

Für Kinder bot das Fest neben einer Spielstraße auch etwas zum in die Luft gehen, nämlich Euro-Bungee als Sprungabenteuer mit Blick über die Dächer hinaus. „Wie gut, dass Deutschland gestern gespielt hat, sonst wären vielleicht doch weniger Besucher zur Eröffnung gekommen“, freute sich Bauder über mehrere hundert Gäste schon zu Beginn des Festes. Zwar sei es eigentlich immer so voll beim Fassanstich, aber ein Deutschlandspiel hätte da vielleicht ein Grund für Verspätung sein können. Fußball war aber trotzdem dabei, denn die Kleinsten sprangen munter als Schweinsteiger, Reus und Podolski herum, wobei sie bis zur nächsten Meisterschaft teilweise noch in die Trikots mit den Namen ihrer Lieblingsspieler hineinwachsen oder sie dann gegen noch größere eintauschen können. Früh übt sich auch in Tischardt, was ein guter Fußballer oder zumindest Fan werden will.

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