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27.05.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nun ist es offiziell: Der TSV Wolfschlugen und der SKV Unterensingen werden in der neuen Saison die Handball-Region Nürtingen in der eingleisigen Württembergliga vertreten. Die zweite Frauenmannschaft des TSVW steigt in die Landesliga auf. Dass im September aber wie geplant gespielt werden kann, daran bestehen große Zweifel.

So richtig gezweifelt daran hat in Unterensingen nicht wirklich jemand. Jetzt haben es Spieler und Verantwortliche aber schwarz auf weiß: Der SKV Unterensingen wird als Tabellensiebter der zurückliegenden „Abbruch-Saison“ auch in der neuen Spielzeit definitiv in der Württembergliga vertreten sein. Das bestätigt die offizielle Spielklasseneinteilung, die der Handballverband Württemberg (HVW) Anfang dieser Woche veröffentlichte. Da aus der übergeordneten Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL) niemand freiwillig absteigt, sind alle Mannschaften von Platz zwei bis Platz acht aus den beiden Staffeln der Württembergliga für die neue eingleisige Liga qualifiziert, also auch der SKV und der TSV Wolfschlugen, als Vizemeister der Staffel Süd.

Freuen dürfen sich auch die Frauen des TSV Wolfschlugen II, die als Vizemeister in der Bezirksliga ihr Ticket für die Landesliga lösen konnten. In welcher Staffel die Wolfschlügerinnen auflaufen werden, ist indes noch offen, ebenso die Landesliga-Konkurrenz mit der sich die Frauen des TB Neuffen messen wird – eine verbindliche Staffeleinteilung musste der Verband verschieben.

In der Dritten Liga haben die Vereine noch bis zum 30. Juni die Möglichkeit auf ihr Startrecht zu verzichten. Ein Teilnahmeverzicht, „der durchaus auch Auswirkungen auf die Spielklassen darunter haben kann“, wie der HVW mitteilt. Darüber hinaus haben auch auf Verbandsebene alle Vereine noch bis zum 31. Mai die Möglichkeit ihre bereits erfolgte Meldung zum Spielbetrieb wieder zurückzuziehen.

Alle Mannschaften müssen sich demnach gedulden, also auch der TSV Köngen, der als Aufsteiger in die wieder eingeführte Verbandsliga hofft, in seiner Staffel auf möglichst viele Konkurrenten aus dem Bezirk Esslingen zu treffen, im besten Fall also auch auf die Mitaufsteiger TSV Denkendorf und das Team Esslingen.

„Könnte sein, dass dieses Jahr keine Bälle mehr durch die Hallen fliegen“

Bezirksspielleiter Roland Dotschkal

Dass eine genaue Staffeleinteilung bereits in den kommenden Wochen nachgezogen werden kann, das bezweifelt Bezirksspielleiter Roland Dotschkal stark. „Die Staffeleinteilung findet erst statt, wenn wir einen verbindlichen Termin für den Start in die neue Hallenrunde haben“, betont Dotschkal, der es fast für ausgeschlossen hält, dass der Verband an seinem ursprünglich beschlossenen Termin, dem 19. September festhalten kann. „Auch wenn‘s weht tut“, sagt Dotschkal, „aber ich habe große, große Zweifel, dass es überhaupt irgendwann im Herbst wieder los gehen wird. Es könnte sein, dass in diesem Jahr gar keine Bälle mehr durch die Hallen fliegen.“ So warten die Verbände laut Dotschkal weiterhin auf ein Zeichen der „großen Politik“, auf die auch die Kommunen verweisen, wenn Vereine nach verbindlichen Terminen zur künftigen Hallennutzung anklopfen. Auch hier gilt: Keine verbindlichen Termine, kein Saisonstart. Mitte Juni verspricht sich Dotschkal weitere Ansagen aus Stuttgart oder Berlin.

Klarheit herrscht inzwischen aber immerhin, wie es um die Pokalwettbewerbe in der neuen Saison 2020/21 steht. Diese werden definitiv nicht ausgetragen, wie der Verband mitteilt. „Vielmehr wird angestrebt, die im April und Mai ausgefallenen Final-Four-Turniere im Oktober oder November nachzuholen“, heißt es in der Stellungnahme des HVW.

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