Paulas Nachrichten

24.10.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(rfr) Wer auf eine Party geht, tanzt entweder gerne, gesellt sich zu anderen oder genießt „ein“ Getränk. Was passiert jedoch, wenn die Musik auf einer Party plötzlich aufhört zu spielen? Die Party ist vorbei und die Gäste schauen sich betreten an.

In einer vergleichbaren Situation befand sich am heutigen Tage vor beinahe 90 Jahren die gesamte Weltwirtschaft: Der „Black Thursday“ (zu deutsch: schwarzer Donnerstag) bezeichnet den 24. Oktober 1929 und ist der Beginn eines der größten finanziellen Desaster der Geschichte.

Nach dem Ersten Weltkrieg blühten die USA wirtschaftlich auf und US-amerikanische Bürger konnten prächtig leben. Die Zeit wurde deshalb sogar als die „goldenen Zwanziger“ bezeichnet. Der Dow-Jones-Index wuchs bis Mitte 1929 gegenüber 1924 auf das beinahe Dreifache. Viele Anleger konnten Kredite zu sehr günstigen Bedingungen aufnehmen. Dem Höhenflug und dem hohen Lebensstandard des „American Dream“ folgte ein trauriges Erwachen: Die Anleger trauten dem Wert der Aktien nicht mehr. Waren diese vielleicht überbewertet?

Bereits vor dem Desaster am Donnerstag rutschte der Kurs mehrere Male ab, bis am 20. Oktober einige Sonntagszeitungen berichteten, dass der Wert vieler Aktien einen kritischen Stand erreicht habe.

Daraufhin eskalierte die Situation am Donnerstag endgültig – zahlreiche Investoren versuchten, zur gleichen Zeit panisch ihre Aktien zu verkaufen. Der Börsencrash war perfekt. Dies löste die große Depression erst in den USA und dann weltweit aus.

Plötzlich endete das einst goldene Zeitalter und auf der Party wurde es schwarz. Wie all das überhaupt passieren konnte, lässt sich ganz gut mit den Worten von Charles O. Prince beschreiben. Der ehemalige Chef der Citigroup äußerte sich vor der letzten großen Finanzkrise vor mehr als zehn Jahren wie folgt: „Wenn die Musik in Sachen flüssige Geldmittel aufhört zu spielen, werden die Dinge kompliziert. Doch solange die Musik spielt, muss man aufstehen und tanzen.“

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