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Paulas Nachrichten

01.07.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN. „Endlich wieder ein Hölderlin-Brunnen“, freute sich am Mittwoch eine Frau auf dem Jordery-Platz, als um kurz vor 16.30 Uhr der Brunnen hinter der Kreuzkirche eingeschaltet wurde. Gestern versammelten sich zahlreiche Vertreter des Stadtseniorenrats zusammen mit Oberbürgermeister Johannes Fridrich, Nürtingens Technischem Beigeordneten Andreas Neureuther und Bastian Kuthe vom städtischen Tiefbauamt, um den sanierten Jordery-Platz einzuweihen.

Ein großes Schachbrett, eine Boulebahn, neuer Bodenbelag und ein funktionierender Hölderlin-Brunnen bringen endlich wieder neues Leben auf den Jordery-Platz, sagte OB Fridrich. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf rund 500 000 Euro. „Da die Fläche im Sanierungsgebiet liegt, sind Fördergelder von ungefähr 130 000 Euro zu erwarten“, so Neureuther.

Eine Investition, die sich laut OB Fridrich gelohnt hat: „Was gibt es schöneres, als diesen Platz zu beleben?“. Vor den Sanierungsarbeiten sei er „fast schon depressiv geworden“, wenn er auf dem Weg zum Rathaus am Jordery-Platz vorbeigegangen ist. „Es kann nicht sein, dass wir einen Hölderlin-Brunnen haben, der nicht funktioniert“, so der OB. Der Brunnen wurde gesäubert und technisch auf den neuesten Stand gebracht.

Die Vertreter des Stadtseniorenrates freuen sich besonders über die neue Boulebahn und das große Schachbrett gleich neben der Zentralbar. „Wir Senioren wollen teilnehmen am gesellschaftlichen Leben“, sagt Rudolf Gregor, Sprecher des Stadtseniorenrates. „Dafür brauchen wir Plätze ohne Barrieren. So einen haben wir hier bekommen“, bedankte sich Gregor bei der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat. Wer Lust auf eine Partie Schach hat, kann sich unter der Woche den Schlüssel für die Figuren bei der Verwaltung der Stadthalle K3N abholen. Am Wochenende kann der Schlüssel in der Zentralbar geholt werden. Jeden Dienstag um 17 Uhr wird Wolfgang Gerlach vom Stadtseniorenrat an der Boulebahn zugegen sein und Interessierten das Spiel näherbringen. „Jetzt suchen wir noch jemanden, der das einmal in der Woche auch am Schachspielfeld macht“, so Gregor.

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