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05.03.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Louisa de Bellis wechselt vom Zweitligisten VfL Waiblingen Tigers zu Frisch Auf Göppingen. Damit ist der zweite Neuzugang des abstiegsbedrohten Erstligisten für die neue Saison perfekt. Die 23 Jahre alte Kreisläuferin hat einen Vertrag bis 30. Juni 2023 unterschrieben. Göppingens Coach Nico Kiener freut sich auf die Zusammenarbeit mit der gebürtigen Waiblingerin, die er früher bereits trainiert hat, als sie zur Elite des Landes gehörte: „Sie hat sich durch ihre sehr gute Einstellung stetig weiterentwickelt und will nun den nächsten Schritt wagen.“ Das stimme genau mit der Philosophie des Vereins überein, der künftig junge und hungrige Spielerinnen an den Leistungssport heranführen möchte. „In Göppingen habe ich die Chance, mit Nico Kiener und einem jungen Team zusammenzuarbeiten und noch mehr zu trainieren, noch mehr zu lernen“, freut sich de Bellis auf ihre neue Aufgabe.

Rabea Neßlage, Spielmacherin des Zweitligisten SV Werder Bremen, wird nach dieser Saison ihre Karriere beenden. „Ich habe mir diesen Schritt sehr gut überlegt“, sagt die 30-Jährige. „ Ihr Karriereende ist ein großer Verlust für unsere Mannschaft“, meint Werder-Cheftrainer Robert Nijdam. Neßlage begann bei den Minis des SV Werder mit dem Handball, durchlief anschließend alle Jugend-Mannschaften und wurde danach trotz ihres jungen Alters auf Anhieb Leistungsträgerin im damaligen Regionalliga-Team. 2010 wechselte sie zum VfL Oldenburg und schaffte dort nach zwei Spielzeiten in der zweiten Mannschaft 2012 den Sprung in den Bundesliga-Kader. 2014 kehrte die gebürtige Bremerin zu den Grün-Weißen zurück und stieg 2015 mit dem Team in die Zweite Bundesliga auf.

Internationale Verstärkung erhält der HC Rödertal. Die Österreicherin Elisabeth Schneider wird ab Sommer das abstiegsbedrohte Zweitliga-Team für mindestens zwei Spielzeiten verstärken. Eingefädelt hat den Transfer der Cheftrainer der Rödertalbienen, Karsten Schneider. Er kennt Elisabeth Schneider aus seiner fünfjährigen Trainertätigkeit in Österreich noch sehr gut. Schneider wechselte in dieser Saison vom österreichischen Erstligisten HC BW Feldkirch ins Rödertal. „Ich bin sehr froh, dass wir uns einigen konnten. Sie passt hervorragend in das Spielsystem der Rödertalbienen und war die Wunschspielerin unseres Cheftrainers. Mit ihrer Erfahrung soll sie ganz schnell eine Führungsrolle in der Mannschaft übernehmen“, sagt Rödertals Sportgeschäftsführer Andreas Zschiedrich. hbf/red

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