Spenden Sie!

Liebe Leserinnen und Leser,

schon zum 29. Mal leuchtet das Licht der Hoffnung zur Jahreswende in und um Nürtingen. Wir freuen uns sehr, dass Sie uns all die Jahre die Treue gehalten haben und die Weihnachtsaktion unserer Zeitung so kräftig unterstützen.

Beim Helfen zu helfen ist ganz leicht. Auf jedes der unten (und rechts) stehenden Spendenkonten können Sie eine Spende in Höhe Ihrer Wahl überweisen – und dafür auch (wenn Sie wollen) einen Verwendungszweck angeben (hierzu finden Sie jeweils ein Stichwort). Wenn Sie ein Projektstichwort angeben, wird Ihre Spende ausschließlich dem genannten Projekt zugerechnet.

Wir behalten wieder die bewährte Mischung aus Projekten in nah und fern bei, für die wir Sie um Hilfe bitten.

Unsere Aktion unterstützt dieses Jahr:

In Nürtingen und seinem Umland:

- Hilfsmittel für das Wohnheim für Menschen mit Behinderung in Oberboihingen
(Spenden-Stichwort: BFL)
- Ein Kühlfahrzeug für die Tafel in Nürtingen
(
Spenden-Stichwort: Tafelladen)
- Förderung der Krisenbegleiter-Ausbildung des Arbeitskreis Leben e. V.
(
Spenden-Stichwort: AKL)


In Nicaragua:
Herstellung und Vermarktung von Meliponen-Honig - EINE WELT Köngen e. V.
(
Spenden-Stichwort: Nicaragua)

In Gambia:
Kleine Kinder-Kultur-Werkstatt in Gambia - Namél e. V.
(
Spenden-Stichwort: Gambia)

In Nairobi:
Jugendsozialprojekt für Jungs und junge Männer aus den Slums in Kenia (Nairobi)
(
Spenden-Stichwort: Kenia)



Spendenkonten:
KSK Nürtingen: IBAN: DE98 6115 0020 0010 2133 44 (BIC: ESSLDE66XXX)
Baden-Württembergische Bank: IBAN: DE68 6005 0101 0405 1352 40 (BIC: SOLADEST600)
Voba Nürtingen: IBAN: DE42 6129 0120 0533 3330 08 (BIC: GENODES1NUE)
VR Bank Hohenneuffen-Teck eG: IBAN: DE67 6126 1339 0191 3960 01 (BIC: GENODES1HON)

Über all diese Initiativen berichten wir in diesen Monaten laufend in unserer Zeitung.

Schon heute sagen wir Ihnen von Herzen Dank – im Namen vieler Menschen in Not, denen durch Ihre Spende geholfen werden kann.

Monika Krichenbauer
Vorsitzende Licht der Hoffnung e. V.

und

Markus Krichenbauer
Herausgeber der Nürtinger Zeitung

Projekte in und um Nürtingen:

Hilfsmittel für das Wohnheim für Menschen mit Behinderung in Oberboihingen - Stiftung Leben der BFL

Das Wohnheim "Neckaraue" der Behinderten-Förderung-Linsenhofen (BFL) muss per Gesetz in vier Einzelwohngen umgebaut werden. Drei Wohnungen werden acht Einzelzimmer haben, eine Wohnung wird neun Einzelzimmer haben (inklusive eines Kurzzeitzimmers). Über ein zentrales Treppenhaus ist jede Wohnung durch eine separate Wohnungstür, mit eigener Klingel, zugänglich. Die Wohneinheiten lassen sich dementsprechend künftig auch konzeptionell differenzieren. So wird ein Schwerpunkt auf einem zunehmend pflegeaufwändigen Klientel liegen.

Im Rahmen des Umbaus werden auch die Bäder saniert und barrierefrei gestaltet. Der Umbau soll als Chance genutzt werden, das Gebäude nachhaltig zu gestalten. Geplant sind unter anderem die Anschaffung von Deckenliftsystemen, Wickelliegen, mobilen Liftern und eines elektrischen Türöffnungssystems.

Spenden-Stichwort: BFL

 

 

Ein Kühlfahrzeug für die Tafel in Nürtingen

Menschen, die über weniger als die Hälfte des durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommens einer Gesellschaft verfügen, sind arm. Sie fühlen sich oft ausgeschlossen, da eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben in der Regel mit Geldausgeben verbunden ist. Sonderausgaben, z. B. für Reparaturen, sparen sich die Hilfeempfänger von dem Wenigen ab, was ihnen zur Verfügung steht, meistens beim Essen. Diese Menschen sind auf günstige Einkaufsmöglichkeiten angewiesen.

Auf der anderen Seite werden qualitativ einwandfreie Lebensmittel aufwendig entsorgt, weil sich die Zurücknahme, Aufbereitung oder Weiterverarbeitung für den Handel nicht lohnt.
Das Tafel-Konzept macht aus dieser Not eine Tugend, durch einen Versorgungskreislauf vom Handel zu bedürftigen Menschen. Diese haben im Tafelladen die Möglichkeit, Lebensmittel für einen symbolischen Preis einzukaufen.

Die Tafel Nürtingen wird getragen von der Caritas Fils-Neckar-Alb in Kooperation mit der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Evangelista, dem DRK-Kreisverband-Nürtingen-Kirchheim-Teck e. V., dem Kreisdiakonieverband Esslingen und der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Nürtingen. Jeden Tag kaufen 80 bis 100 Menschen im Tafelladen ein, um durch den Einkauf das kleine Einsparpotential zu nutzen. Viele der Betroffenen sind Kinder.

Täglich werden circa 40 Lebensmittelläden, Bäcker und Discounter in der Umgebung mit zwei Kühlfahrzeugen angefahren und Lebensmittel abgeholt, die für den Verkauf zur Verfügung gestellt werden. Um die Kühlkette einhalten zu können, sind Kühlfahrzeuge zwingend nötig. Eines der beiden vorhandenen Fahrzeuge muss nun ersetzt werden.

Die Unterstützung durch Licht der Hoffnung soll die Finanzierung eines neuen Kühlfahrzeugs ermöglichen.

Spenden-Stichwort: Tafelladen

 

 

Förderung der Krisenbegleiter-Ausbildung des Arbeitskreis Leben e. V.

Seit 1983 engagiert sich der Arbeitskreis Leben e.V. (AKL) in Nürtingen für Menschen in schweren Lebenskrisen und bei Selbsttötungsgefahr sowie für Angehörige und andere im Umfeld. Der AKL ist in dieser Zeit zu einer unverzichtbaren Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger und zu einem wertvollen Bestandteil der sozialen Landschaft geworden. Die Beratungsstelle des AKL ist als Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle des Landkreises Esslingen anerkannt.

Herzstück unserer Krisenhilfe bilden unsere ehrenamtlichen Krisenbegleiterinnen und Krisenbegleiter. Hierbei handelt es sich um bürgerschaftlich Engagierte, die der betroffenen Person in der Zeit der Krise als zuverlässige/r Weggefährte/in zur Seite stehen und ihn/sie auf dem Weg aus der Krise begleiten. Die ehrenamtlichen Krisenbegleiter*innen unterstützen die betroffenen Menschen dabei, gemeinsam Wege der Stabilisierung und Neuorientierung zu finden. Die konstant hohe Nachfrage an Begleitung durch den AKL macht deutlich, dass diese Form der Unterstützung von den Menschen gesucht und gebraucht wird.

Die Krisenbegleiter/innen werden vor ihrem Einsatz über mehrere Monate qualifiziert und erhalten regelmäßig fachliche Supervision sowie gezielte Fortbildungen. Die Erfahrungen und Fähigkeiten, die sie so erwerben, tragen sie weit über das eigentliche Ehrenamt hinaus auch in ihr Umfeld, z.B. Arbeitsplatz, Verein, Nachbarschaft, und nehmen so nachhaltig positiv Einfluss auf unsere Gesellschaft.

Um die Begleitung von Betroffenen auch für die Zukunft zu sichern, wollen wir 2020 eine neue Ausbildungsgruppe für Ehrenamtliche starten.

Die Ausbildungsgruppe erfordert ein großes zeitliches Engagement und bindet finanzielle Mittel, da wir bei der Vermittlung der Themen auch spezialisierte externe Referenten einsetzen. Diese Ausgaben sind im Regelhaushalt des AKL nicht vorgesehen.

Jedes Jahr benötigt der AKL viel Geld an Eigenmitteln, um seine Angebote nachhaltig für die Bevölkerung zu gewährleisten; die öffentlichen Zuschüsse decken nur gut die Hälfte unserer Ausgaben. Sonderprojekte, wie in diesem Fall die neue Ausbildungsgruppe, sind daher nur mit Unterstützung durch Projektförderung möglich.

Spenden-Stichwort: AKL

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Vereins Arbeitskreis Leben e. V.

Projekt in Nicaragua:

Herstellung und Vermarktung von Meliponen-Honig - EINE WELT Köngen e. V.

Das Projekt „Herstellung und Vermarktung von Meliponen-Honig“ führt der EINE WELT Köngen e. V. gemeinsam mit der nicaraguanischen Nichtregierungsorganisation ADIC (Asociación para el Desarrollo Integral Comunitario) und EIRENE e.V. im Departement Matagalpa im Nordwesten Nicaraguas durch. Nicaragua ist das zweitärmste Land Amerikas, in den ländlichen Gebieten leben 61 % der Menschen unterhalb der Armutsgrenze. Dies betrifft besonders Frauen, denn in den patriarchalisch geprägten Gesellschaften Mittelamerikas fällt ihnen in der Regel die alleinige Rolle der Familienernährerin zu. Im ländlichen Matagalpa herrscht hohe Arbeitslosigkeit, weil es bei der Kaffeeernte und –verarbeitung fast nur temporäre Beschäftigung gibt. Mit dem Projekt sollen Frauen in ländlichen Gemeinden höhere Einkünfte erzielen und ihre wirtschaftliche Eigenständigkeit nachhaltig stärken.

Von den überwiegend indigenen Frauen kam selbst die Idee, mit der Herstellung und dem Verkauf von Meliponen-Honig ein zusätzliches Einkommen zu erwirtschaften. Meliponen sind stachellose Bienen, die in der Gemeinde vorkommen. Sie bauen ihre Waben in einfache Kästen, die um die Wohnhäuser aufgestellt werden können, sodass kein zusätzliches Land benötigt wird. Die Produktion von Meliponen-Honig ist ein Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt und Förderung der Naturheilkunde, da der Honig große Heilwirkung besitzt und zur Linderung von Augen- und Hautkrankheiten eingesetzt wird.

Neben den umfangreichen praktischen Weiterbildungen zur Honigherstellung und Vermarktung (z. B. zur Honigernte, sachgerechten Lagerung, Verarbeitung, Arbeitshygiene) erhalten die Frauen Fortbildungen zu Frauenrechten, Umgang mit Geld, Persönlichkeitsstärkung, Gendergerechtigkeit und Selbstbehauptung. Für einen ausgewählten Kreis von Frauen werden spezielle Weiterbildungen zum Aufbau eines Betriebes angeboten (Buchhaltung, Registrierung von Daten, Vermarktung).

Die Projektkosten umfassen neue Bienenkästen und Arbeitsmaterialien, die Ausstattung der Honig-Sammelstelle und –Vermarktungsanlage (z. B. Tische, Schleudern, Sanitäranlagen), Weiterbildungen und Schulungen sowie die Projektbetreuung durch ADIC.

Spenden-Stichwort: Nicaragua

Projekt in Gambia:

Kleine Kinder-Kultur-Werkstatt in Gambia - Namél e. V.

Gambia ist ein Land, in dem es an Bildung und außerschulischen Bildungskonzepten fehlt und der Großteil der Bevölkerung unter 20 Jahre alt ist. Viele Kinder sind, ob sie zu Schule gehen oder nicht, oft auf der Straße anzutreffen. Dort spielen sie mit Sachen, die sie dort finden, hauptsächlich alte Autoreifen und anderen Dingen, die wir in Deutschland als Müll bezeichnen. Wie soll sich in deren Köpfen ein Bewusstsein von Verantwortung und Eigeninitiative entwickeln, wenn sie nicht gefördert und gefordert werden?

Nach einer Gambia-Reise von ehrenamtlichen Helfer*innen von NAMÉL e.V., Mitarbeiter*innen des TVFKH (Jugendwerkstatt) und Christian Arndt von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) im Januar 2019, kristallisierte sich die Idee, Kinder und Jugendliche zu fördern, heraus - und zwar in Anlehnung der Kinder-Kultur-Werkstatt des Trägerverein Freies Kinderhaus e.V. hier in Nürtingen.

In Bakoteh, einem Stadtteil von Serekunda, unweit der Hauptstadt Banjul, soll beispielhaft ein kulturpädagogisches Zentrum ähnlich der "Kinder-Kultur-Werkstatt“ in Nürtingen aufgebaut werden. Die Kinder und Jugendliche sollen sich dort frei entfalten, experimentieren und erleben, sich ausdrücken und Verantwortung für sich und die Gemeinschaft übernehmen. Ein dafür in Frage kommendes Haus muß aber zunächst renoviert werden. Das Dach muß neu gedeckt und die Aufteilung der Räume mit allen nötigen Anforderungen (Elektrik, Solar, Sanitär und Trockenbau) muß umgesetzt werden. Das Dach wird von einer ansässigen Firma komplett erneuert, der Rest wird in Eigeninitiative umgesetzt.

Voraussichtlich im Dezember 2019 werden wieder ehrenamtliche Helfer*innen aus der Jugendwerkstatt der KiKuWe , dem Umfeld des Trägerverein Freies Kinderhaus e.V. Nürtingen und NAMÉL e.V. nach Bakoteh in Gambia fliegen, um das restliche Haus instand zu setzen. Die nötige “Hardware“ wie z.B. Werkzeug oder Baumaterialien, die dort sehr schwer zu bekommen und teilweise sehr teuer sind, soll im September 2019 zusammen mit anderen Hilfsgütern in
einem Container nach Gambia verschickt werden.

Spenden-Stichwort: Gambia

Mehr Informationen finden Sie auf der Internetseite des Vereins Namél e. V.

Projekt in Nairobi:

Jugendsozialprojekt für Jungs und junge Männer aus den Slums in Kenia (Nairobi)

Nairobi wird als Metropole Ostafrikas bezeichnet. Dies ist auch der Grund, warum viele junge Leute nach Nairobi gehen mit der Hoffnung, Arbeit zu finden. In den meisten Fällen beginnt das Über-Leben in den Slums, weil dort die Mieten und die Ausgaben für das tägliche Leben gering sind. Die Lebensverhältnisse dort sind oft menschenunwürdig, da es keine geregelte Wasser- und Abwasserversorgung gibt. Die Wohnhäuser bestehen häufig aus einfachen Wellblechwänden und –dächern. Kriminalität ist an der Tagesordnung und Perspektiven für die Zukunft fehlen. In 9 von insgesamt über 200 Slums in Nairobi hat Tumaini Ministries je eine Kirche. Diese Kirchen wollen den Jungen und jungen Männern helfen, ein verantwortliches Leben zu lernen.

Entstanden sind diese Aktivitäten, nachdem Christliche Fachkräfte International (CFI) Hermann Eberbach dorthin aussenden konnte. CFI verfolgt das Ziel, durch den Einsatz von Fachkräften Kirchen in der ganzen Welt vor Ort so zu unterstützen, dass nach einer gewissen Zeit das Projekt ohne Hilfe aus dem Ausland betrieben werden kann. Neben dem fachlichen Wissen, das Hermann Eberbach dort weiter gibt, entsteht immer auch ein finanzieller  Bedarf - vor allem dann, wenn der Entwicklungshelfer wieder weg ist.

Deshalb liegt es CFI am Herzen, Projekte erst abzuschließen, wenn die Nachhaltigkeit gesichert ist. Um die Nachhaltigkeit in diesem Projekt sicherzustellen, haben CFI, Tumaini Ministries und Hermann Eberbach beschlossen, ein Wohnhaus und eine Werkstatt-Schule zu bauen.

Schon während des Baus des Wohnhauses sollen junge Männer, die keine Arbeit und Ausbildung haben, mitarbeiten, um ihnen dabei auch theoretische Kenntnisse vermitteln zu können. Angestrebt ist, dass diese ‚Miniausbildung‘ den Anforderungen des kenianischen Systems für Short-Courses entspricht.

Parallel zum Bau des Hauses soll auf dem zweiten Grundstück die Werkstatt-Schule errichtet werden. Diese soll am Anfang als Unterrichts- und Lagerraum dienen. Später soll sie erweitert werden, damit dort Gewerke wie Flaschner, Elektroinstallation, Schreiner, Metallbearbeitung usw. dual unterrichtet werden können

Spenden-Stichwort: Kenia