Spenden Sie!

Liebe Leserinnen und Leser,

schon zum 30. Mal leuchtet das Licht der Hoffnung zur Jahreswende in und um Nürtingen. Wir freuen uns sehr, dass Sie uns all die Jahre die Treue gehalten haben und die Weihnachtsaktion unserer Zeitung so kräftig unterstützen.

Beim Helfen zu helfen ist ganz leicht. Auf jedes der unten (und rechts) stehenden Spendenkonten können Sie eine Spende in Höhe Ihrer Wahl überweisen – und dafür auch (wenn Sie wollen) einen Verwendungszweck angeben (hierzu finden Sie jeweils ein Stichwort). Wenn Sie ein Projektstichwort angeben, wird Ihre Spende ausschließlich dem genannten Projekt zugerechnet.

Wir behalten wieder die bewährte Mischung aus Projekten in nah und fern bei, für die wir Sie um Hilfe bitten.

Unsere Aktion unterstützt dieses Jahr:

In Nürtingen und seinem Umland:

- Ausstattung Foyer im Familienzentrum Martin-Luther Hof Nürtingen (Spenden-Stichwort: Kirche)
- Anspruchsgerechte Spiel-und Bewegungsmöglichkeiten in der Johannes-Wagner-Schule Nürtingen (
Spenden-Stichwort: Kinder)
- Neugeborenenunterstützung für junge Familien im ersten Lebensjahr im Haus der Familie (Spenden-Stichwort: Familie)
- Sprach- und Integrationskurse für Flüchtlinge durch NFANT (
Spenden-Stichwort: Sprache)
- Ersatz von überaltertem Inventar im Haus der Heimat Nürtingen (Spenden-Stichwort: Inventar)


In Ljubljana:
– Anschaffung einer Videoausstattung für die digitale Seelsorge für die evangl. Kirchengemeinde Ljubljana (Spenden-Stichwort: Ljub)

 

Weiter unten auf dieser Seite finden Sie nähere Informationen zu jedem Projekt.


Spendenkonten:
KSK Nürtingen: IBAN: DE98 6115 0020 0010 2133 44 (BIC: ESSLDE66XXX)
Baden-Württembergische Bank: IBAN: DE68 6005 0101 0405 1352 40 (BIC: SOLADEST600)
Voba Nürtingen: IBAN: DE42 6129 0120 0533 3330 08 (BIC: GENODES1NUE)
VR Bank Hohenneuffen-Teck eG: IBAN: DE67 6126 1339 0191 3960 01 (BIC: GENODES1HON)

Über all diese Initiativen berichten wir in diesen Monaten laufend in unserer Zeitung.

Schon heute sagen wir Ihnen von Herzen Dank – im Namen vieler Menschen in Not, denen durch Ihre Spende geholfen werden kann.

Monika Krichenbauer
Vorsitzende Licht der Hoffnung e. V.

und

Markus Krichenbauer
Herausgeber der Nürtinger Zeitung

Projekte in und um Nürtingen:

Ausstattung Foyer Martin-Luther Hof Nürtingen

Mit der Schaffung des Familienzentrums im Martin-Luther-Hof durch die Stiftung Tragwerk und die Evangelische Lutherkirchengemeinde Nürtingen sollen die bestehenden Angebote erweitert werden und gegenseitig voneinander profitieren. Es soll ein Ort geschaffen werden, an dem Begegnung, Beratung, Bildung und Begleitung möglich ist.

Eine besondere Aufmerksamkeit sollen dabei sozial benachteiligte Gruppen und Personen erhalten. Die Aktivitäten und Angebote des Familienzentrums sollen für diese Zielgruppen einen Integrationshintergrund bieten. Über professionelle Begleitung soll eine ausreichende Stabilität des Angebots erreicht werden, um auch „problematischere Familien“ mit zu tragen. Hierfür werden interne und externe Vernetzungsstrukturen sowie Kooperationen aufgebaut und gepflegt.

Als Basisangebot soll zunächst ein wöchentlich stattfindendes Elterncafé im entsprechend ausgestatteten Foyer des Martin-Luther-Hofes eingerichtet werden. Das Elterncafé soll gleichzeitig ein Ort der Beteiligung an der weiteren Entwicklung des Familienzentrums Martin-Luther-Hof sein. Ziel ist es, Menschen aus dem Quartier und Kirchengemeinde für eine dauerhafte Mitarbeit, die auch die Planung und Entwicklung bedarfsgerechter Angebote umfasst, zu gewinnen.

Zur Initiierung und Umsetzung der Familienzentrumsidee muss das Foyer des Martin-Luther Hofes für diese Angebote entsprechend ausgestattet und auch notwendige Lagerkapazitäten geschaffen werden. 

Spenden-Stichwort: Kirche

 

 

Spiel-und Bewegungsmöglichkeiten für die Johannes-Wagner-Schule Nürtingen

Spiel und Bewegung gehören auch an unserer Schule zu unserem pädagogischen Konzept. Hier ist es uns ein Anliegen unseren hörgeschädigten Kindern und Jugendlichen Erfahrungen zu ermöglichen, in denen sie sich in ihren Stärken erfahren können. Dazu gehören Spiel- und Bewegungsangebote für alle Altersstufen, denn unsere Einrichtung wird von Kindern und Jugendlichen ab dem Kindergarten bis zum Real-schulabschluss besucht.

Als Schule mit Internat verfügen wir über eine große und  schöne Außenanlage. Vor einigen Jahren haben wir Sinnesinseln errichtet. Hier können die Kinder und Jugendlichen ihre Sinne erproben. In den letzten Jahren wurden aber auch die bestehenden Spiel- und Bewegungsangebote vielfach in Eigeninitiative erweitert. Leider mussten diese Spielgeräte wieder abgebaut werden, da sie nicht mehr den Sicherheitsvorschriften entsprachen oder marode geworden waren. Unser Spielangebot ist daher nur noch auf wenige Geräte beschränkt. Unser Ziel ist es, die reinen Grünflächen wieder neu zu beleben. Ein zentrales Element ist die Errichtung einer Bewegungslandschaft mit vielfältigen Angeboten zum Klettern und Hangeln. Aber auch einfache Möglichkeiten wie aufgemalte Spiele oder ähnliches möchten wir in das Konzept integrieren. Die-se können dann auch zusammen von Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrerinnen und Lehrern errichtet werden. Schon bisher haben solche Projekte nachhaltig das Schulklima positiv geprägt.
 
Im Jahr 2021 feiert die Johannes-Wagner-Schule ihr 175-jähriges Bestehen. Gerade zu diesem Jubiläumsjahr ist es uns ein besonderes Anliegen, hier die Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten für unsere Kinder und Jugendlichen zu verbessern. Wir sind jedoch auf die Hilfe von Licht der Hoffnung angewiesen, da unseren schulischen Mittel durch verschiedene Sanierungsvorhaben gebunden sind.

Spenden-Stichwort: Kinder

 

 

Neugeborenenunterstützung für junge Familien durch das Haus der Familie Nürtingen

Seit 1973 bietet das Haus der Familie für Familien in und um Nürtingen ein vielfältiges Kursangebot. Unsere Themen reichen von Kursen zum Familienstart über Eltern-Kind-Angebote in den ersten Lebensjahren der Kinder bis hin zu Kinderkursen und gesundheitlichen Angeboten. Nicht zu vergessen unsere Kochkurse für Eltern und Kinder und unsere kreativen Angebote.

Die Corona-Pandemie hat unsere Kurse zwischen März und August weitgehend zum Erliegen gebracht. Viele Menschen haben uns in den vergangenen Monaten zurückgemeldet, wie sehr ihnen die Kurse bei uns fehlen würden. Es fehlen der Austausch und die Begegnung, es fehlen aber auch die zahlreichen Anregungen und Unterstützungen durch unsere Kursleiterinnen und Kursleiter.

Wir sind nun wieder mit unseren Angeboten gestartet. Die Hygienevorschriften und Abstandsregelungen führen allerdings dazu, dass wir – bedingt durch die relativ kleinen Räume hier im Haus der Familie in der Mühlstraße - unsere Teilnehmerzahlen für viele unserer Kurse reduzieren müssen. Um das finanzielle Defizit nicht weiter zu vergrößern, mussten wir in einigen Bereichen die Kursgebühren erhöhen. Wir wissen, dass es damit Teilnehmer geben kann, die sich den Kurs dann nicht mehr, oder nur sehr schwer leisten könnten.

Hier ist die Unterstützung durch „Licht der Hoffnung“ eine Möglichkeit, die Gebühren moderater zu erhöhen und so die Teilnahme am Kurs und damit die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben einer größeren Anzahl von Menschen und Familien ermöglichen. Zielgruppe sind besonders junge Familien, die über 60% unserer Teilnehmer ausmachen. Das Geld wird in vielen Familien knapp und gerade in diesen schwierigen Zeiten ist Familienbildung wichtiger denn je. Die Teilnahme an den Kursen sollte nicht am Geld scheitern. Der Spagat zwischen dem pädagogisch Richtigen und dem betriebswirtschaftlich Erforderlichen ist hier für uns kaum auszuhalten.

Sie helfen mit Ihrer Spende, den Fortbestand des Hauses der Familie zu sichern und die Gebühren weiterhin familienfreundlich zu gestalten.

Spenden-Stichwort: Familie

 

 

Sprach- und Integrationskurse für Flüchtlinge durch NFANT

Vor 6 Jahren haben sich umliegende Arbeitskreise Asyl, die sich in Nürtingen und den Teilorten um geflüchtete Menschen kümmerten, zum Netzwerk Flüchtlingsarbeit Nürtingen, kurz NFANT, zusammengeschlossen. Aufbauend auf den langjährigen Erfahrungen des AK Asyls engagieren sich viele Freiwillige für die Integration von Geflüchteten in Nürtingen und unterstützen sie beim Ankommen in die Gesellschaft. NFANT sieht sich als Sprachrohr für Geflüchtete wie auch Ehrenamtliche, bietet Raum für den Austausch und die gegenseitige Hilfe untereinander und kann dort – auch finanziell - unterstützen, wo die staatlichen Hilfesysteme keine Möglichkeit sehen. Spendengelder für NFANT wurden anfangs von den der evangelischen und der katholischen Kirche in Nürtingen verwaltet. Vor 3 Jahren wurde der Förderverein NFANT e.V. gegründet, der gemeinnützig ist. Damit ist NFANT in der Lage, nicht nur Spendengelder zu akquirieren, sondern auch fiskalisch anerkannte Spendenquittungen auszustellen.

NFANT e.V. gewährt Unterstützung und Hilfe für Flüchtlinge und Asylbewerber, die in Nürtingen leben und durch ehrenamtliche Mitarbeiter des Netzwerkes NFANT betreut werden. Der Hilfebedarf für Flüchtlinge und Asylbewerber wird jeweils individuell ermittelt und ist unabhängig vom gesetzlichen Auftrag kommunaler und staatlicher Organe. Der größte Teil der Spendengelder wird für den Spracherwerb eingesetzt, aber auch für individuelle Notlagen. Die Ehrenamtlichen von NFANT bieten den Geflüchteten und Asylsuchenden Alltagsbegleitung, Freizeitgestaltung, Hilfe bei Wohnungs- und Arbeitssuche, der Integration und der Wahrnehmung ihrer Rechte. Leitlinie für die finanzielle Unterstützung von Flüchtlingen und Asylbewerbern ist die Spenden- Vergabeordnung von NFANT. Der Verein unterstützt kulturelle Veranstaltungen, die der Integration dienen, und jede geeignete Maßnahme, die den Vereinszweck erfüllt.

Der Verein akquiriert Spenden privater Bürgerinnen und Bürger sowie von  Firmen und sozialen Vereinigungen. Auf der Seite NFANT.de wird die Bandbreite des Netzwerks für Flüchtlingsarbeit dargestellt.

Spenden-Stichwort: Sprache

 

Ersatz von veraltetem Inventar im Haus der Heimat Nürtingen

Das Haus der Heimat in Nürtingen ist auf eine Initiative der Ortsgruppe Nürtingen des Deutschen Böhmerwalbundes zurückzuführen, deren Wunsch es war, ein eigenes Vereinsheim zu bauen. Stadtrat und der damalige Oberbürgermeister Bachofer willigten ein, wenn es weiteren Kultur schaffenden Gruppierungen eine Unterbringung bieten würde. Es sollte die Möglichkeit geschaffen werden, den in Gaststätten, Nebenräumen und sonstigen Räumlichkeiten untergebrachten Vereinen eine feste Heimat zu geben, einen Bezugspunkt zu haben und sich damit besser auf die eigentliche Vereins- und Verbandstätigkeit konzentrieren zu können.

Die Auslastung des Hauses war und ist derzeit immer noch hoch, wenn auch aufgrund Corona dieses Jahr viele Veranstaltungen ausfallen mussten.  So finden doch neben den wöchentlichen Übungsabenden, den Gesprächskreisen, Ausschusssitzungen und öffentlichen Veranstaltungen, wie der Einstimmung in den Advent, dem Weihnachtsbazar des Böhmerwäldler Frauenarbeitskreises, dem Weinfest, Faschings- und Silvesterfeier noch zahlreiche überörtliche Tagungen und Zusammenkünfte statt.

Um das Haus zu finanzieren, werden die Räumlichkeiten vermietet, alle Anlässe wie Hochzeiten, runde Geburtstage und Trauerfeiern, für alle diese Gelegenheiten steht dieses Haus zur Verfügung. In den nun fast dreißig Jahren können die Böhmerwäldler mit Stolz sagen, dass ohne irgendwelche Zuschüsse der Betrieb des Hauses aufrechterhalten werden konnte. Bei dem Ort der Begegnung stehen nun jedoch mehrere Sanierungen an. So ist die Anschaffung neuer Stühle und der Austausch der Terassentür für 2021 geplant. Weitere Renovierungsarbeiten, wie der Austausch von Fenstern und Rolläden, sind in Zukunft erforderlich.

Spenden-Stichwort: Inventar

 

Projekte in Ljubljana:

Anschaffung einer Videoausstattung für die digitale Seelsorge in Ljubljana

Seit 2008 besteht unter dem Dach des Gustav-Adolf-Werks Württemberg (GAW) eine Partnerschaft zwischen der Ev.-luth. Kirchengemeinde Ljubljana und der Evangelischen Kirchengemeinde Wolfschlugen. Sie wird getragen vom Partnerkreis Ljubljana.

Die evangelischen Christen in Slowenien leben in der Diaspora (Zerstreuung). Unter den etwa 2 Mio. Einwohnern gibt es etwa 10 000 evangelische Christen, knapp 60 % der Bevölkerung gehört der katholischen Kirche an. Zur evang.-luth. Kirchengemeinde Ljubljana gehören etwa 600 Gemeindeglieder und sie erstreckt sich auf nahezu zwei Drittel des slowenischen Staatsgebietes. Der größte Teil der evangelischen Christen leben im Übermurgebiet nahe der ungarisch-österreichischen Grenze.

Die Mitglieder der Kirchengemeinde Ljubljana nehmen oft große Entfernungen auf sich, um den Gottesdienst in ihrer Kirche zu feiern. Gerade jetzt in Zeiten der Corona-Pandemie ist deutlich geworden, wie schwierig es ist, den Kontakt zu ihrer Kirche aufrecht zu erhalten. Daher ist es der große Wunsch des Pfarrers Geza Filo, eine Video-Ausstattung für seine Kirchengemeinde anzuschaffen, sodass z. B. Gottesdienste im Internet übertragen werden können.

Die evangelischen Kirchengemeinden in Slowenien müssen mit geringsten finanziellen Mitteln auskommen. Es gibt keine Kirchensteuer, sondern einen oft freiwilligen Kirchenbeitrag von 45 Euro im Jahr. Eine solche Anschaffung wie die geplante Video-Ausstattung ist daher für eine Kirchengemeinde wie Ljubljana ohne Hilfe von außen nicht möglich.

Spenden-Stichwort: Ljub