Nürtingen

Spendensumme steigt auf 96 252 Euro

28.12.2018, Von Lutz Selle — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Licht der Hoffnung: Heute beteiligt sich Ministerpräsident Kretschmann beim Pfeffertagswiegen in Neuffen an der Hilfsaktion

Die Weihnachtsspendenaktion „Licht der Hoffnung“ steuert wieder auf ein erfolgreiches Ergebnis zu. Dank einiger Veranstaltungen, mehrerer Firmenspenden und etlicher Einzelspenden der Zeitungsleserinnen und -leser ist das Spendenbarometer auf beachtliche 96 252 Euro angestiegen. Und bereits heute, Freitag, geht es mit dem Pfeffertagswiegen in Neuffen weiter.

Gemeinsame Sache: (von links) Rolf Schöllhammer, Inhaber des Nürtinger Fachgeschäfts für Bad und Heizung, sowie die Fliesenlegermeister Walter Martel und Benjamin Brändle erfreuen Redakteur Lutz Selle mit einer Spende von 1000 Euro an „Licht der Hoffnung“.  Foto: Holzwarth
Gemeinsame Sache: (von links) Rolf Schöllhammer, Inhaber des Nürtinger Fachgeschäfts für Bad und Heizung, sowie die Fliesenlegermeister Walter Martel und Benjamin Brändle erfreuen Redakteur Lutz Selle mit einer Spende von 1000 Euro an „Licht der Hoffnung“. Foto: Holzwarth

In der Stadthalle in Neuffen stehen die Waagen bereit, um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Am heutigen Freitag geht es um 11 Uhr los, das traditionelle Pfeffertagswiegen, veranstaltet vom Team des Forums Handwerk. Jedermann darf teilnehmen. Man muss kein Amt innehaben und auch nicht in Neuffen wohnen. Wer heute in der Stadthalle auf die Waage steigt, unterstützt damit auch wieder die Aktion „Licht der Hoffnung“ der Nürtinger und Wendlinger Zeitung.

Im Startgeld ist ein zünftiges Vesper inbegriffen. Waagmeister Willy Heinickel und seine Mannschaft werden dann die genauen Werte per Sackwaage ermitteln. Die Gaudi für alle Teilnehmer ist dabei vorprogrammiert. Gewogen wird ab 11 Uhr bis spätestens 13 Uhr. Das Ergebnis wird im direkten Anschluss vorgetragen. Im Vorjahr hatten unter anderem die Bundestagsabgeordnete Renata Alt und Beurens Bürgermeister Daniel Gluiber ihr Debüt bei der Veranstaltung gegeben. Für dieses Jahr hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann seine erstmalige Teilnahme in Neuffen angekündigt.

Gemeinsame Sache: (von links) Rolf Schöllhammer, Inhaber des Nürtinger Fachgeschäfts für Bad und Heizung, sowie die Fliesenlegermeister Walter Martel und Benjamin Brändle erfreuen Redakteur Lutz Selle mit einer Spende von 1000 Euro an „Licht der Hoffnung“. Foto: Holzwarth

Es lässt sich auch spielend etwas Gutes für sich und den sozialen Zweck tun. Am Samstag, 5. Januar, geht ab 14.30 Uhr das 21. Schwarzwurst-Turnier mit Skat und Binokel über die Bühne. Zum zweiten Mal ist dabei der Veranstaltungsort das Forum der Generationen in Großbettlingen.

Ihre Eintrittsgelder für „Licht der Hoffnung“ spenden auch wieder „The Gents“. Die Nürtinger Beatband wird am Abend des Samstags, 5. Januar, im Schlachthof Oldies der 1960er-, 1970er- und 1980er-Jahre bei einem Livekonzert auf die Bühne bringen und das Publikum damit zum Tanzen animieren.

Info

Die Konten der Hilfe

Geldspenden für die durch die Aktion „Licht der Hoffnung“ unterstützten Projekte sind möglich auf folgende Konten:
Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen
IBAN: DE98 6115 0020 0010 2133 44
(BIC: ESSLDE66XXX)
Baden-Württembergische Bank
IBAN: DE68 6005 0101 0405 1352 40
(BIC: SOLADEST600)
Volksbank Kirchheim-Nürtingen
IBAN: DE42 6129 0120 0533 3330 08
(BIC: GENODES1NUE)
VR Bank Hohenneuffen-Teck
IBAN: DE67 6126 1339 0191 3960 01
(BIC: GENODES1HON).

Wer ausschließlich ein bestimmtes Projekt unterstützen möchte, vermerkt auf dem Überweisungsträger eines der folgenden Stichworte: für die Jugendwerkstatt „Jugend“, für die Wohnung für Schwangere „Schwanger“, für das Jugendzentrum der Kirche „Küche“, für die Ausstattung des Bürgerhauses Krone „Begegnung“, für das Ekuthuleni-Projekt in Simbabwe „Ausbildung“ und für Waisenkinder in Ecuador „Waisen“.

Zwei Konzerte stehen auch noch im Rahmen des „Festivals der Hoffnung“ an. Am Sonntag, 6. Januar, wird um 18 Uhr in Unterensingen die Gruppe Foaie Verde emotionsgeladene Musik in atemberaubenden Tempi auf Violine, Akkordeon, Gitarre und Kontrabass bieten. Am Samstag, 2. Februar, wird das Kulturprogramm der 28. Saison des „Festivals der Hoffnung“ um 20 Uhr in Frickenhausen mit der Kölner A-cappella-Formation „Basta“ abgeschlossen.

Immer wieder samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr kann die Weihnachtskrippe von Giuseppe Di Lieto besichtigt werden. Der an der Amalfiküste in Süditalien aufgewachsene Nürtinger hat nach alter Tradition seiner Heimat wieder ein mit vielen Details ausgestattetes Kunstwerk in seinem Keller aufgebaut. Die Krippe ist bis zum 2. Februar in der Eberhardstraße 6 aufgebaut. Ein Eintrittsgeld erhebt Di Lieto nicht. Er hat eine Spendenbox zu Gunsten von „Licht der Hoffnung“ aufgestellt.

Nicht im Freien vor dem Rathaus in Neckartailfingen, sondern im Sitzungssaal hat der Sängerbund in diesem Jahr das traditionelle Adventssingen veranstaltet. Der strömende Regen und die Sturmwarnungen hatten dies nötig gemacht. „Es stand Spitz auf Knopf, ob wir das Adventssingen ganz absagen müssen“, erzählte Sängerbund-Vorsitzender Wolfgang Kehrer gestern anlässlich der Scheckübergabe für „Licht der Hoffnung“ im Rathaus in Neckartailfingen. Der Umzug ins wetterfeste Rathaus hat sich indes bewährt. Es kamen trotzdem etwas weniger Besucher als sonst, um den Klängen der Chöre zu lauschen, selbst mitzusingen, Waffeln zu essen und Glühwein zu trinken. Die Einnahmen vom Verkauf der Speisen und Getränke haben der Sängerbund Neckartailfingen und Bürgermeister Gerhard Gertitschke auf eine Gesamtspendensumme von 1000 Euro aufgestockt. Damit soll das Bauwagen-Projekt der Nürtinger Jugendwerkstatt des Trägervereins Freies Kinderhaus unterstützt werden.

Den Geschäftspartner zur gemeinsamen Spende überredet

Gemeinsam 1000 Euro gespendet, das haben dieser Tage auch Rolf Schöllhammer, Inhaber des Nürtinger Fachgeschäfts für Bad, Heizung und Blechartikel wie Dachrinnen und Metalldächer in der Heiligkreuzstraße 17, und die Fliesenlegermeister Walter Martel und Benjamin Brändle. Der Nürtinger Fliesenlegermeisterbetrieb arbeitet häufig mit dem Fachgeschäft Schöllhammer zusammen, wenn es um Bad- und Altbausanierungen geht. Nun haben sich die beiden Unternehmen auch zur Zusammenarbeit bei der Spende für „Licht der Hoffnung“ entschlossen. „Wir haben vor zwei Jahren schon einmal für die Aktion gespendet“, erzählt Benjamin Brändle. Nun habe er Rolf Schöllhammer überredet, mitzumachen. „Wenn es gut läuft, geben wir auch gerne ein bisschen was ab“, so Brändle. Und sowohl Brändle als auch Schöllhammer sind mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr zufrieden. „Im Handwerk kann gerade kaum jemand meckern.“

Für die vom Betrag her größte Einzelspende hat – wie bereits im Vorjahr – die Daimler AG gesorgt. Vom Stuttgarter Automobilbauer erreichte uns eine Überweisung über sage und schreibe 7500 Euro. Dafür sagen wir herzlichen Dank!

Ebenso herzlich bedanken möchten wir uns bei den Leserinnen und Lesern, die in den vergangenen Tagen Geldsummen in unterschiedlicher Höhe auf die vier Spendenkonten von „Licht der Hoffnung“ überwiesen haben. Dies waren: Aichtal: Willy Brodbeck, Hedwig Brunner, Werner Bubeck, Hannelore Dedelmahr, Petra Eisold, Karl-Heinz Harrer, Olga und Siegfried Höhn, Reinhard Schulz, Heidemarie und Holger Trier. – Altenriet: Walter Fenchel. – Bempflingen: Erwin Neumann. – Beuren: Evangelische Kirchengemeinde Beuren, Sabine Hausch, Susanne Hawlitschek. – Erkenbrechtsweiler: Gerda Linge, Doris Rothweiler. – Frickenhausen: Gerhard Baier, Logopädie Barbara Nast, Erich Bauknecht, Margot Beiermeister, Stickmaschine.de, BK Elektronik GmbH, Walburga Brakmann, Jürgen Dieterich Zimmergeschäft, Erna Erb, Willi Ganter, Karl Gneiting, Ewald und Dr. Ingrid Huber, Rosemarie Schaich, Gerhard Schopper, Norbert Weiss, Detlef Wiebusch. – Großbettlingen: Andrea und Armin Bauknecht, Margit Böhm, Ewald Henzler, Hotel Bauer GmbH, Renate Nething, Ursula Riedel. – Köngen: Klaus Schmid. – Kohlberg: Fritz und Simone Schur. – Linsenhofen: Bernd und Hertha Kochendörfer. – Neckarhausen: Elke und Herbert Brecht, Ursula Doris, Werner Hermann, Birgit und Ralf Huber, Volker und Hannelore Münzenmaier. – Neckartailfingen: Fani Cachrimanidou-Sigle, Bernd und Monika Dümmel, Ingrid Fischer, Manfred Thumm. – Neckartenzlingen: Amandus Schröter, Eveline und Walter Wurm. – Neuffen: Gisela Bleher, Richard Flammer, Hans-Ulrich Funkenweh, Gretel Kronschnabel, Paul und Annemarie Lipp, Sängerkranz Nürtingen, Rolf Schüle, Ulrich Schweizer, Hannelore und Helmut Sigloch, Heinz Widmann. – Nürtingen: Brigitte und Horst Ahlisch, Gislinde Bergmann, Werner und Dr. Ruth Czernoch, Ute und Heinz Eckstein, Brigitte Frick, Am-Computersysteme Gmbh, Martin und Marlene Henzler, Ewald und Marianne Jäckle, Hannelore Kern, Herwig und Gerti König, Wolfgang Konhäuser, Dr. Reinhardt Majer, Willi Mistele, Ingrid Mitischka, Fritz und Doris Müller, Horst Packmohr, Erwin Schmid, Katharina und Alfred Scholz, Gabriele und Wolfgang Sigler, Christel Stiner, Günther Wiedmer, Otto und Inge Zettl, Günter Bauknecht, Sigrid Emmert, Irmgard Henzler, Christl Hirning, K. H. Kicherer GmbH & Co. KG, Reinhold Minich, Ursula und Walter Penka, Gerda Schmid, Inge Schneider, Bettina Schubert, Walter Stolch, Sibylle Caspar, Wolfgang Haussmann, Christa Hoffmann, Elisabeth Kohler, Hannelore Lochschmied, Dietrich Matt, Herbert Roitzsch, Ingrid Schey, Heidi Veith. – Oberboihingen: Karl-Heinz Kugler und Elisabeth Greisle-Kugler, Andreas und Ines Fondrin, Fritz und Ursula Geissler, Heinz Grundler, Elisabeth Hofer, Sabine und Henry Papenbrock, Gerhard Schlinger, Gerhard Schlinger, Wolfgang Schober, Sybille Seidl. – Stuttgart: Daimler AG. – Ort unbekannt: Gerhard und Renate Bauer, Karl Bauer, Klaus-Dieter und Beate Bauknecht, Gerhard-Ludwig Baum, Annaliese Beinlich, Hermann Besemer, Andreas und Sybille Beutenmüller, Else Buchmann, Renate Ingrid Bühler, Gitta Ebener, Hans-Dieter und Bertra Fillibeck, Lore Gänzle, Anna Geiger, Heinz Gerber, Joachim Glaab, Gudrun Gneiting, Andreas Hahn, Ilse Harksel, Marliese und Hermann Haussmann, Gerold Henzler, Gertrud Hiby, Heiderose und Wolfgang Hiller, Waldemar Hoss, Silke Hustoles, Jürgen und Barbara Kalischefski, Egon und Irma Kern, Albrecht und Heiderose Kneer, Jürgen und Michaela Kral, Brunhilde und Josef Kramser, Willy Kraut, Maria und Ewald Kurz, Anni Leitner, Dr. Michael Lerchenmüller, Jürgen Lindenschmid, Elisabeth Lutz, Manfred Maier, Albert und Waltraud Maier, Ingeborg und Rolf Malik, Dieter Melchinger, D. Müller, Theo Muszakiewicz, Gabriele Nachtigall-Wild, Erhard und Irmgard Nadler, Ulrich und Brigitte Nadler, Hilde Pfleiderer, Christa Reiser, Ingeborg Saliger, Günter Samuel, Helmut Schäfer, Mathilde Schölkopf, Hadmut Schoplick, Jürgen und Ilse Schweizer, Hildegard Schweizer, Marita Seifer, Susanne Siegle, Christina Städtler, Susanne Stark, Annette Waldner-Henzler, Bernd Weidenkeller, Bärbel Wezel, Hans-Ulrich und Julia Wirth, Gerhard Wissenbach, Ulrich und Ursula Wölki, Gunter Wolf. – Raidwangen: Bernd König, Gebhard Hans Linder, Melanie Staufner. – Reudern: Martin Besemer, Renate und Rudi Maisenbacher, Esther und Norbert Mayer. – Unterensingen: Familie Burke, Sabine Kanski, Josef Kesegi. – Wendlingen: Friedrich und Heidi Bauer, Herbert Durst, Klaus Englisch, Therese Grether, Helga Heilemann, Helga Kirner, Frank Schlegel Malermeister GmbH, Heribert Schlosser, Claudia Schuster. – Wolfschlugen: Familie David, Maria Enderle, Elmar Engelbreit, Jürgen Heidrich, Sinaida Heinzelmann, Helmut Henzler, Dietmar Huss, Helmut Jenz, Walter und Christel Knorpp, Reinhold und Silke Maier, Friedrich und Elsbeth Renz, Erwin und Irene Schober, Wolfgang Stoll, Gerhard Syska, Kurt Wurster.

Auch bei den noch kommenden Spender möchten wir uns gerne in der Zeitung bedanken. Sollten Sie das nicht wünschen, vermerken Sie bitte ein Nein auf dem Überweisungsträger.

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