Auto

Scala: Mehr als ein Treppenwitz

11.05.2019 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pje) Einen echten Golf-Konkurrenten gab es seit der Übernahme von Skoda durch den VW-Konzern in den 90er-Jahren nie wirklich im Programm der Tschechen: Der Favorit war zu eckig, der Felicia zu günstig und der Octavia hat als Stufenhecklimousine oder Kombi seit jeher eine andere Form. Mit dem Rapid Spaceback kam man 2013 der Golf-Silhouette erstmals nahe. Nun steht ab dem 18. Mai der Nachfolger eben jenes Steilheckmodells bei den Händlern: der Scala.

Auch wenn der neue Name viele an das weltbekannte Opernhaus in Mailand erinnern dürfte, soll Scala laut Hersteller etwas anderes vermitteln: Maßstab, Leiter und Treppe – all das steckt in dem italienischen Wort. Die Richtung ist klar: Die VW-Tochter will mit dem neuen Kompakten möglichst hoch hinaus.

Der Scala muss sich dabei zwar bei den technischen Möglichkeiten des aktuellen Polos bedienen, schielt aber ohne Scham treppauf zum Golf. Mit 2,65 Meter Radstand übertrifft er den Wolfsburger Klassenprimus ebenso wie bei der Außenlänge von 4,63 Meter. „Wie immer bei Skoda haben wir das Maximum für die Passagiere aus der Konzern-Plattform herausgeholt“, fasst Projektleiter Emil Nikolov kurz und knapp zusammen, wie die Entwickler mit der MQB-A0 genannten Basis vorgegangen sind. Der lange Radstand ermöglicht auf der Rückbank reichlich Beinfreiheit, der mächtige hintere Überhang schafft Platz für einen 467-Liter-Kofferraum.


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