Auto

Automatisiertes Fahren und Sicherheit

05.01.2019 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(gj) Die Probleme brennen der Autoindustrie auf den Nägeln: Verbrauchsminderung, Elektromobilität, Sicherheitssysteme, Autonomes Fahren, Wettbewerbsfähigkeit – und alles hängt mit allem zusammen. Diesen Eindruck konnte man auch beim 8. Symposium des Deutschen Instituts für Qualitätsförderung (DIQ) in Potsdam gewinnen.

Hohe Aufmerksamkeit galt dort dem Thema Sicherheit durch Automatisiertes Fahren (AF). Laut Statistik sterben weltweit über eine Million Menschen pro Jahr durch Verkehrsunfälle – in Deutschland waren es 2016 noch 3206 Verkehrsteilnehmer aller Art –, sodass große Hoffnungen in die AF-Technologie gesetzt werden.

Kristian Seidel von der Forschungsgesellschaft für Kraftfahrwesen in Aachen dämpfte die Erwartungen: „Es wird durch die Automatisierung neue Unfalltypen geben, etwa Systemausfälle, kaputte Sensoren, versteckte Fußgänger, unvorhersehbaren Spurwechsel durch Mischverkehr mit herkömmlichen Autos.“ In ein ähnliches Horn stieß Dr. Matthias Kühn, Leiter Fahrzeugsicherheit bei der Organisation Unfallforschung der Versicherer (UDV) in Berlin. Er widmete sich der Frage, inwieweit Assistenzsysteme und automatisierte Fahrfunktionen in Zukunft die Verkehrssicherheit weiter erhöhen können. Dazu stellte er konkrete Sicherheits-Potenziale vor; die Unfalldatenbank der Versicherer dient als statistische Grundlage.


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