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Zur Schul-Sanierung

18.12.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Über die Auswirkungen der Sanierung des Hölderlin-Gymnasiums auf den Schulalltag berichten aus der Klasse 9d Henning Raudzis, Jakob Schall, Johannes Kaiser, Max Greule und Colin Cseri.

Wie Sie vermutlich bereits wissen, wurde in dieser Zeitung des Öfteren über die Sanierung des Hölderlin-Gymnasiums berichtet. Wir haben die Schulleitung und Schüler des HöGy gefragt, welche Auswirkungen dies auf den Schulalltag haben könnte und was sie sich davon erhoffen. Während der Übergangszeit der Sanierung werden die Schüler voraussichtlich in 28 Containern unterrichtet. Zudem sollen Teile des Gebäudes weiterhin für den Unterricht nutzbar sein, so Schulleiterin Beate Selb. Teile der Schulmensa sollen in der Zeitspanne der Sanierung vom Frühjahr 2022 an bis 2024 als Lehrerzimmer verwendet werden.

In einem Interview mit der Schulleitung kam außerdem zur Sprache, dass Belüftungsanlagen im Schulgebäude eingebaut werden sollen, allerdings gibt es über die Ausstattung der Container noch keine genauen Informationen. Insbesondere in Bezug auf die Belüftung gibt es auch seitens der befragten Schüler Bedenken, schließlich wird die Belüftung nicht an die von Klassenzimmern herankommen können. Vor allem Naturwissenschaften und Musik werden in der Übergangszeit stark eingeschränkt unterrichtet, so Schulleiterin Selb. Einige Schüler sind der Ansicht, dass hauptsächlich die Fassade und Fenster renoviert werden müssen, andere hoffen auf mehr Sitzmöglichkeiten und Mülleimer auf dem Schulhof. Auch die Sanitäranlagen wurden des Öfteren als notwendige Bereiche genannt. Schulleitung und Schülerschaft sind sich einig: Auch wenn der Unterricht anders sein sollte, wird die Sanierung am Ende für alle von Vorteil sein.