Wendlingen

Umzug nach Weilheim und Kirchheim

10.05.2017 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Eidechsen, die zu monatelangen Verzögerungen der Bauarbeiten für die ICE-Trasse führten, werden nun abgesammelt

Ende März endlich hielten die Verantwortlichen für die ICE-Neubaustrecke Wendlingen–Ulm die Genehmigung des Eisenbahnbundesamtes zum Absammeln der Zauneidechsen im Planabschnitt des Albvorlandtunnels in Händen. Am Dienstag wurde in einem Pressetermin am Oberboihinger Kreisverkehr Froschländer erläutert, wie das Abfangen und Umsiedeln funktioniert.

Am Abbruchhaus beim Oberboihinger Kreisverkehr Froschländer demonstriert ein Mitarbeiter der mit dem Absammeln beauftragten Firma, wie man beim Einfangen der Tiere vorgeht.  Fotos: Jüptner
Am Abbruchhaus beim Oberboihinger Kreisverkehr Froschländer demonstriert ein Mitarbeiter der mit dem Absammeln beauftragten Firma, wie man beim Einfangen der Tiere vorgeht. Fotos: Jüptner

OBERBOIHINGEN. Eng und hektisch ging es am Dienstagnachmittag am Kreisverkehr Froschländer zu. Fernsehteams von ARD, ZDF und SWR, daneben jede Menge Journalisten auch überregionaler Zeitungen waren gekommen, um sich anzusehen, wie Eidechsen eingefangen und umgesiedelt werden. Denn im vergangenen Jahr machte eine Meldung die Runde, die bei vielen Menschen Schmunzeln, bei einigen auch Kopfschütteln auslöste. Offenbar überraschend waren im Projektabschnitt des Albvorlandtunnels, der zur ICE-Neubaustrecke vor den Toren Unterboihingens gehört, streng geschützte Eidechsen aufgetaucht. 196 Tiere wurden gesichtet.


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