Wendlingen

Tunnelbohrmaschine "Wanda" ist auf dem Heimweg

23.12.2019 05:30, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In einem Zweigwerk der Firma Herrenknecht in Kehl werden die Teile der Tunnelbohrmaschine zur Zweitverwertung aufgearbeitet

Im Frühsommer 2017 kam Wanda nach Kirchheim. Damals hieß sie noch S 1024. Zum Albvorlandtunnel erfolgte der Transport damals per Schiff über den Stuttgarter Hafen, danach kam die Riesenmaschine, in Einzelteile zerlegt, per Lkw zur Baustelle in Kirchheim. Der Rücktransport gestaltet sich ein wenig schwieriger.

Ein Schwertransporter, schätzungsweise mit dem Gelenklager der Tunnelbohrmaschine, rollt durch die Wendlinger Bahnhofstraße. Foto: Riedl
Ein Schwertransporter, schätzungsweise mit dem Gelenklager der Tunnelbohrmaschine, rollt durch die Wendlinger Bahnhofstraße. Foto: Riedl

WENDLINGEN. Als Wanda im Frühsommer nach Kirchheim geliefert wurde, war das noch einigermaßen einfach. Die in ihre Einzelteile zerlegte Maschine wurden aus dem badischen Schwanau über Rhein und Neckar geschippert und im Stuttgarter Hafen auf Lkw verladen. Über die Bundesstraßen 10, 313 und die Autobahn kamen die Maschinenteile nach Kirchheim, wo die Baustelle eine eigene Autobahnausfahrt hat. Zusammengebaut und anlässlich einer Feier durch zwei Schülerinnen der Wendlinger Johannes-Kepler-Realschule im Oktober 2017 getauft, wurde sie mit einigen Wochen Verspätung im Januar 2018 in Gang gesetzt und baute, eine kleine Tunnelbaufabrik hinter sich herziehend, eine Röhre des Albvorlandtunnels.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel lesen
  • Mit PayPal bezahlen

1,20 €

einmalig

10-Tage-Angebot

  • 10 Tage alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch
  • Mit PayPal bezahlen

5,00 €

einmalig

Digitalabo

Jetzt neu - mit PayPal bezahlen!

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • jederzeit kündbar

22,50 €

pro Monat


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 26% des Artikels.

Es fehlen 74%