Wendlingen

S 21: Am künftigen Tunnelportal haben erste Arbeiten begonnen

12.10.2016 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mit dem Einbringen einer Spundwand haben gestern die ersten Arbeiten für die ICE-Neubaustrecke auf der Wendlinger Seite des Albvorlandtunnels begonnen. „Die Stahlprofile, die ineinandergreifen, werden von einer Maschine in den Boden einvibriert. Mit dem sogenannten Spundwandschloss greifen sie immer ineinander über“, erklärte Jens Hallfeldt, Projektleiter für den Abschnitt des Albvorlandtunnels. Die Spundwand, die auf einer Länge von 400 Metern verlaufen wird, hat die Funktion einer Dichtwand, die verhindern soll, dass das Grundwasser im Baufeld abgesenkt wird. „An der Autobahnseite werden überschnittene Bohrpfähle aus Beton gesetzt“, erläuterte Hallfeldt weiter. Sie werden die gleiche Funktion haben. Die gestern begonnenen Arbeiten sind allerdings nur Vorarbeiten. Um richtig loslegen zu können, wartet Hallfeldt derzeit noch auf die Genehmigung für zwei Planänderungen durch das Eisenbahnbundesamt. Zum einen handelt es sich dabei um den Umgang mit den Eidechsen, die im vergangenen Frühjahr auf dem geplanten Baufeld entdeckt wurden. Zum anderen fehlt auch noch die Zustimmung zur Planänderung für die 110-Kilovolt-Bahnstromleitung, die in den Landkreisen Göppingen und Alb-Donau errichtet werden soll. Das Bild zeigt die Maschine, mit der die Stahlelemente (im Bild vorne rechts) in die Erde vibriert werden sg/Foto:db