Wendlingen

Neue Chance für die Große Kurve?

01.03.2017 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Noch im März veröffentlicht das Landesverkehrsministerium eine Machbarkeitsstudie

Die Diskussion um die Große Wendlinger Kurve nimmt gerade wieder etwas Fahrt auf. Nicht nur hat der Verband Region Stuttgart sie im Regionalplan mit höchster Dringlichkeit eingestellt, auch das Landesverkehrsministerium lässt in einer Machbarkeitsstudie untersuchen, ob ein nachträglicher Umbau von der kleinen zur großen Kurve möglich ist.

Foto: Holzwarth
Foto: Holzwarth

WENDLINGEN. Die Wendlinger Kurve ist Teil der Mammutbaustelle Stuttgart 21. Sie soll die Neubaustrecke an die Bestandsstrecke Plochingen–Tübingen anbinden und war bereits Anfang 1995 Bestandteil einer Machbarkeitsstudie. Im Planfeststellungsbeschluss, der seit 1. Juni 2015 rechtskräftig ist, taucht die Wendlinger Kurve als eingleisige Variante auf. Im Zuge des Planfeststellungsverfahrens allerdings wurden sechs Varianten geprüft. Eine davon war die zweigleisige „Große Wendlinger Kurve“. Die Mehrkosten gegenüber der Variante der kleinen Wendlinger Kurve wurden zur Zeit der Untersuchung mit 42 Millionen D-Mark kalkuliert. Das Wort D-Mark verdeutlicht, dass die Untersuchung schon ein Weilchen her ist. Damals stufte die Deutsche Bahn diese Variante als die mit der größten betrieblichen Flexibilität ein. Dennoch entschied man sich für die lediglich eingleisige Variante. Doch die Stimmen, die die zweigleisige Große Wendlinger Kurve fordern, verstummen seither nicht.


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