Wendlingen

Kurve bleibt trotz Studie eingleisig

23.01.2016 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Matthias Gastel (Grüne): Bund wiegelt Bedeutung der Wendlinger Kurve ab

WENDLINGEN (pm). Schon bei der Schlichtung zu Stuttgart 21 war sie ein Streitpunkt: die „Wendlinger Kurve“. Denn die Deutsche Bahn plant die Bahnverbindung zwischen der Neubaustrecke entlang der Autobahn und der bestehenden Strecke zwischen Stuttgart und Tübingen eingleisig. Wie Matthias Gastel, Bundestagsabgeordneter der Grünen, in einer Pressemitteilung schreibt, hätten schon damals Kritiker bezweifelt, dass die Leistungsfähigkeit ausreicht und die zweigleisige Ausführung gefordert.

Nun sei in einer Studie, die von der Bundesregierung in Auftrag gegeben worden sei, empfohlen worden, das Schienenstück zweigleisig zu bauen. Dies, so gehe aus der Studie hervor, sei notwendig, um Engstellen zu vermeiden und an Knotenbahnhöfen optimale Umsteigemöglichkeiten zu schaffen.

Wie Gastel weiter mitteilt, habe die Bundesregierung vor Kurzem auf seine Nachfrage erklärt, dass sie die zweigleisige Wendlinger Kurve für die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans prüfen und bewerten lasse. Der Bundesverkehrswegeplan, so Gastel, habe sich aber bereits mehrfach verzögert und sei bald ein Jahr überfällig.


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