Wendlingen

Hat S 21 Auswirkungen auf Wendlingen?

09.12.2017 00:00, Von Gaby Kiedaisch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Verzögerung könnte Nahverkehr und S-Bahn ausbremsen – Keine Erweiterung von 15-Minuten-Takt auf S 1 bis Wendlingen

Der neue Jahresfahrplan sieht für die S-Bahn-Verbindung Plochingen–Wendlingen keine Ausdehnung des 15-Minuten-Taktes vor. Dies stößt bei Wendlingens Bürgermeister auf Unverständnis. Auch die dieser Tage diskutierte vorzeitige Nutzung der ICE-Neubaustrecke in Verbindung mit der Neckartalstrecke wirft Fragen auf, zu der Landtagsabgeordneter Andreas Schwarz vom Bundesverkehrsministerium Auskunft möchte.

Der Um- und Ausbau des Wendlinger Bahnhofs im Zuge der S-Bahn-Erweiterung und des Neubaus der ICE-Strecke (hier ein Foto während der Bauphase) könnte neben den positiven auch negative Auswirkungen haben wie beispielsweise mehr Fernzüge und damit auch mehr Lärm während der Zeit, solange der Stuttgarter Hauptbahnhof noch nicht tiefer gelegt ist und die Neubaustrecke in Betrieb geht. Foto: Archiv
Der Um- und Ausbau des Wendlinger Bahnhofs im Zuge der S-Bahn-Erweiterung und des Neubaus der ICE-Strecke (hier ein Foto während der Bauphase) könnte neben den positiven auch negative Auswirkungen haben wie beispielsweise mehr Fernzüge und damit auch mehr Lärm während der Zeit, solange der Stuttgarter Hauptbahnhof noch nicht tiefer gelegt ist und die Neubaustrecke in Betrieb geht. Foto: Archiv

WENDLINGEN. In einem vom 5. Dezember datierten Schreiben an Bundesagrarminister Christian Schmidt, der kommissarisch das Verkehrsministerium übernommen hat, äußert sich Andreas Schwarz besorgt über das teurer gewordene DB-Projekt Stuttgart 21 und die verzögerte Inbetriebnahme. Nach Verlautbarungen der Bahn wird der Tiefbahnhof mit der Flughafenanbindung erst drei bis vier Jahre später als die ICE-Neubaustrecke zwischen Wendlingen und Ulm fertiggestellt werden. Dazu wurden in den letzten Tagen auch einige Stimmen laut, die „sich für eine vorzeitige Nutzung der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm“ aussprechen, wie der Ulmer Oberbürgermeister und der Bürgermeister von Merklingen. Bisher hält die Bahn hier an einer Inbetriebnahme bis Ende 2021 fest.


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