Reportage

Eine schleichende Katastrophe

20.01.2018 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

                            Wie Gesellschaften auf Umweltprobleme reagieren: In seiner Doktorarbeit befasst sich der aus                             Nürtingen stammende Historiker Daniel Rothenburg mit der Versalzung der Böden in Australien                                                                                                                                              Von Andreas Warausch

Diese abgestorbenen Bäume bei Durham Ox in der Nähe von Kerang machen das Phänomen der Versalzung sichtbar. Foto: Rothenburg
Diese abgestorbenen Bäume bei Durham Ox in der Nähe von Kerang machen das Phänomen der Versalzung sichtbar. Foto: Rothenburg

Ein riesiges Gebiet ist das Murray-Darling-Becken. Die beiden Flussgiganten beherrschen das größte Wassersystem Australiens. Das Becken ist so groß wie Frankreich und Deutschland zusammen. Über eine Million Quadratkilometer. Hier schlägt auch das agrarische Herz des Kontinents. Rund 40 Prozent der landwirtschaftlichen Produkte des Erdteillandes werden dort angebaut. Mit dem Getreide von dort wird ein großer Teil des Weltmarkts bedient. Dennoch stimmt das Klischee: Australien ist trocken. Bewässerung heißt deshalb das Zauberwort. Auch in der südöstlichen Kornkammer. Doch durch die Bewässerung werden die Böden versalzen und damit dauerhaft zerstört. Mit diesem Phänomen und vor allem mit dem Umgang der Menschen damit beschäftigt sich der in Nürtingen aufgewachsene Historiker Daniel Rothenburg in seiner Doktorarbeit an der Universität Tübingen.


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