Wendlingen

Eidechse könnte Bahnprojekt verzögern

08.04.2016 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Tiere müssen aus artenschutzrechtlichen Gründen umgesiedelt werden – Zauneidechsen gehören zu den geschützten Tieren

Eigentlich sollten im Herbst diesen Jahres die Bauarbeiten für die Neubaustrecke Wendlingen–Ulm losgehen. Die Zauneidechse, die seit Jahren im Projektgebiet siedelt, scheint nun den Baubeginn in Frage zu stellen.

Ein schönes weibliches Exemplar der Zauneidechse beim Sonnenbad. Gesehen im Nürtinger Tiefenbachtal. Foto: Deichsel
Ein schönes weibliches Exemplar der Zauneidechse beim Sonnenbad. Gesehen im Nürtinger Tiefenbachtal. Foto: Deichsel

WENDLINGEN. Die Bauzeit für den Albvorlandtunnel, die Güterzugeinschleifung und die Wendlinger Kurve sind knapp terminiert. Erst im vergangenen Jahr wurde der Planfeststellungsbeschluss gefasst. Was damit bereits in trockenen Tüchern schien, nämlich der Baubeginn im Herbst 2016, scheint nun durch ein kleines Reptil in Frage gestellt zu sein. Die Zauneidechse ist sowohl nach der FFH-Richtlinie, als auch nach dem Bundesnaturschutzgesetz eine streng geschützte Art und auch auf der Roten Liste der Bundesrepublik Deutschland ist sie in die Vorwarnliste aufgenommen. Gefährdet ist sie, weil ihr Lebensraum zunehmend zerstört wird und die Insektenvielfalt, eine Nahrungsgrundlage für das Reptil, immer mehr abnimmt.


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