Nürtingen

Die Geschichte des Hauses

15.02.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Geschichte des Hauses

Stadtarchivar Reinhard Tietzen hat im Stadtarchiv nachgeschlagen und die Geschichte des Hölderlinhauses zusammengetragen.

1748 verkaufte Spitalmeister Duttenhofer von der Rentkammer den Schweizer Hof, ein landwirtschaftliches Nebengebäude des längst verwaisten Schlosses. Er lässt es abbrechen und neu aufbauen.

1750 fällt dieser Neubau dem großen Stadtbrand zum Opfer, wird aber sofort wieder aufgebaut.

1774 erwirbt Kammerrat Christoph Gok, der Stiefvater Friedrich Hölderlins, das Anwesen. Nach dem frühen Tod Goks (1779) bleibt der Schweizer Hof im Besitz der Witwe. Friedrich Hölderlin verbringt hier seine Kinder- und Jugendjahre.

1795 Verkauf des Gebäudes an den Bäcker Johann Michael Maier. Johanna Christina Gok, Hölderlins Mutter, bleibt noch etwa drei Jahre hier wohnen und zieht dann in die Kirchstraße 17 um.

1811 Kauf des Gebäudes durch das Spital zur Unterbringung der Mädchen- und Industrieschule (seit 1844 Knabenschule) Vom Umbau 1811/12 zum Schulhaus sind im Stadtarchiv Pläne (Grundrisse) erhalten, die den Zustand vor und nach dieser Baumaßnahme darstellen.

Um 1866 offenbar erneute Umbauten. 1884 bis 1886 gründlicher Umbau in den unteren Geschossen. Beseitigung unter anderem des nördlichen Teils des alten Kellers. Pläne dazu sind noch vorhanden.


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