Wendlingen

Deutsche Bahn und Stadtverwaltung standen Rede und Antwort zu Fragen zur ICE-Strecke

23.06.2016 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mit einer Bürgerinformationsveranstaltung brachten Stadtverwaltung und die Mitarbeiter des Bahnprojektes Stuttgart–Ulm die Wendlinger gestern Abend auf den neuesten Stand der Entwicklungen bei einem der größten Bauvorhaben, von dem die Stadt je tangiert war. Zum einen ging es um die Beseitigung des Bahnüberganges Schützenstraße, eine Baumaßnahme, auf die die Stadt schon seit über 30 Jahren hofft. Vorarbeiten liefen schon seit letztem Jahr, der Spatenstich für die eigentlichen Bauarbeiten wird im Juni sein. Diese Maßnahme wurde nun im Zuge des Baues der Neubaustrecke möglich, da dafür die Landesstraße 1250 in die Heinrich-Otto-Straße verschwenkt werden muss. Ein angenehmer Nebeneffekt: der Durchgangsverkehr, der durch Unterboihingen und Wendlingen fließt und nach Verkehrszählungen zwischen 7700 und 10 000 Fahrzeuge pro Tag umfasst, wird sich merklich reduzieren. Auch vorgestellt worden sind gestern Abend die Arbeiten, die bis 2021 für die ICE-Neubaustrecke Stuttgart–Ulm auf Wendlinger und teils auch auf Oberboihinger Gemarkung stattfinden werden. Diese Arbeiten beginnen im September mit einer Eisenbahnbrücke über den Neckar, umfassen jedoch auch eine Eisenbahnbrücke über die Strecke der Neckartalbahn, diverse Teilsperrungen der Bestandsstrecke Tübingen–Stuttgart und letztlich als wichtigen Bestandteil des Projekts den Bau des Albvorlandtunnels, der Güterzugeinschleifung und den Bau der Kleinen Wendlinger Kurve. Einen ausführlichen Bericht zur Bürgerinformationsveranstaltung kann man in der morgigen Ausgabe der Wendlinger Zeitung lesen. sg/Foto: Holzwarth