Nürtingen

Bürgerinitiative fordert Denkpause

09.05.2018 00:00, Von Anneliese Lieb — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Initiatoren des Bürgerbegehrens sind enttäuscht über die Entscheidung des Regierungspräsidiums: „Bürgerwille wird missachtet“

„Die Enttäuschung über die Missachtung des Bürgerwillens ist groß“, sagt Dieter Braunmüller. Der ehemalige Stadtrat hat zusammen mit Fritz Eisele die Unterschriftensammlung gegen ein Hotel am Neckarufer initiiert. Dass nun auch das Regierungspräsidium Stuttgart die Unzulässigkeit des Bürgerbegehrens bestätigte, sorgt für Unmut in den Reihen der Hotelgegner.

Ab kommenden Samstag ist die Bürgerinitiative „Westlicher Neckar“ wieder auf dem Wochenmarkt vertreten, um Ideen für die Gestaltung des Neckarufers an der Neckarstraße zu sammeln.  Foto: Eisele
Ab kommenden Samstag ist die Bürgerinitiative „Westlicher Neckar“ wieder auf dem Wochenmarkt vertreten, um Ideen für die Gestaltung des Neckarufers an der Neckarstraße zu sammeln. Foto: Eisele

NÜRTINGEN. Ende Februar hat der Nürtinger Gemeinderat einen im November 2017 gefassten Beschluss zum Verkauf von zwei Grundstücken und zwei weiteren Teilflächen an der Neckarstraße an einen Reutlinger Investor aufgehoben. Damit hat er auf die Unterschriftensammlung der Bürgerinitiative „Westlicher Neckar“ reagiert und das angekündigte Bürgerbegehren ausgehebelt. Die Bürgerinitiative unter Federführung von Dieter Braunmüller und Fritz Eisele hat die 4701 Unterschriften zur Durchführung des Bürgerbegehrens trotzdem Anfang März im Rathaus abgegeben und gleichzeitig beim Regierungspräsidium das Vorgehen der Nürtinger Stadtverwaltung beanstandet.


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