Region

Aus 500 Lkw-Fahrten werden 360

21.07.2017 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

DB-Projektleiter erläutert Anwohnern der betroffenen Kommunen das Abfuhr-Konzept für den Erdaushub des Tunnelbaus

Der Abtransport des Aushubs, der durch den Bau des Albvorlandtunnels bei Kirchheim anfällt, hatte im Frühjahr viele Einwohner auch in Erkenbrechtsweiler und in Beuren beschäftigt. 500 Fahrten am Tag standen damals zur Debatte. Am Mittwochabend teilte der Projektleiter des betreffenden Bauabschnitts bei einer Infoveranstaltung in Owen mit: Es werden wohl nur 360 Fahrten.

Ein Lkw schlängelt sich durch die engen Straßen von Erkenbrechtsweiler. Für Begegnungsverkehr bleibt kaum Platz. sg
Ein Lkw schlängelt sich durch die engen Straßen von Erkenbrechtsweiler. Für Begegnungsverkehr bleibt kaum Platz. sg

ERKENBRECHTSWEILER/BEUREN. Der Albvorlandtunnel, der ab Herbst zwischen Wendlingen und Kirchheim gebaut wird, ist Teil der ICE-Neubaustrecke Stuttgart–Ulm. 8,176 Kilometer lang ist er und wird mit zwei riesigen Tunnelbohrmaschinen gefertigt. 3,6 Millionen Tonnen Aushub werden bis Frühjahr 2019 anfallen. Aushub, der entweder zur Auffüllung von Steinbrüchen verwendet werden kann oder auf Deponien entsorgt werden muss. Bei einer Infoveranstaltung in Dettingen im Januar und auch bereits im Sommer 2016 in Kirchheim schätzten Vertreter der DB-Projektgesellschaft Stuttgart–Ulm, dass deswegen bis zu 500 Lkw-Fahrten täglich durchs Lenninger Tal zu den Steinbrüchen in Erkenbrechtsweiler, Grabenstetten und Römerstein fahren würden. Für die Anwohner der betroffenen Gemeinden ein Schock.


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