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09.05.2020 05:30, Von Jens S. Vöhringer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mit Zweiteilungen ist es in Deutschland so eine Sache. Der historische und lang ersehnte Mauerfall am 9. November 1989 gehört zu einem der größten Ereignisse der in zwei Wochen 71 Jahre alt werdenden Bundesrepublik. Der in dieser 1949 verfassungsrechtlich verankerte Föderalismus ist es in Corona-Pandemie-Zeiten nun aber, der das Land und deren Politiker immer wieder auf die Probe stellt. Eine einheitliche Linie ist oft nicht zu erkennen, auch der Sport, in diesem Fall der Golf, machte da in den vergangenen Wochen manchmal keine Ausnahme.

„Jung und dynamisch“ präsentiert sich der Golfclub Bremer Schweiz, so beschreibt eine einschlägige Internetseite den 500 Mitglieder großen Verein. Bis Mittwoch kam noch eine ganz andere „Qualität“ hinzu. Da sich das Gelände zwischen Bremen und Niedersachsen befindet und neun Löcher pro Bundesland beherbergt, allerdings Golf nur im Zwei-Städte-Staat erlaubt war, musste es für fast zwei Wochen zweigeteilt werden. „Das war eine skurrile Situation“, sagt Ralph Bünning. Der Präsident des Klubs war etwas erstaunt darüber, dass sich zwei Bundesländer nicht einigen konnten, sah von einer möglichen Sondergenehmigung aber ab, denn, „es geht hier nicht um die einzelnen Vereine, es wäre auch unsolidarisch gewesen, wenn wir die hier bekommen hätten“, meint er.


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