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18.11.2017, Von Jens S. Vöhringer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In der zweiten Runde des EHF-Pokals zwischen Newa St. Petersburg und FH Hafnarfordur kam es nicht nur ergebnismäßig zu einer Besonderheit. Nachdem sich die beiden Handballteams zweimal mit 32:27 zugunsten des jeweiligen Heimteams getrennt hatten, musste eine Entscheidung her. Die Verlängerung, die die beiden Unparteiischen dafür vorsahen und in der sich die Isländer 6:5 durchgesetzt hatten, stellte sich jedoch als der falsche Entschluss heraus.

Das sahen auch die St. Petersburger Vertreter so und legten Einspruch bei der Europäischen Handballföderation ein. Schließlich sieht das Regelwerk nach zwei identischen Resultaten ein Siebenmeterwerfen vor. „Aus unserer Sicht wurden die Regeln des EHF-Pokals verletzt“, begründete der frühere Bundesligaspieler und heutige Newa-Trainer Dimitri Torgovano die Vorgehensweise seines Klubs. Der bekam schließlich auch recht und es kam zu einem erneuten Aufeinandertreffen – diesmal allerdings nur an der Siebenmeterlinie. Genutzt hat der ganze Hickhack dem russischen Verein dennoch nichts: Nach 2700-Kilometer-Anreise und kurzer Aufwärmphase gewann FH Hafnarfordur auch das Siebenmeterwerfen (4:3) und zog in die dritte Runde ein, in der heute Abend die Hinrundenpartie beim slowakischen Vertreter HT Tatran Preov ansteht.

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