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Ungers WM-Pech setzt sich fort

25.08.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Leichtathletik: Auch mit der Staffel gab’s eine Enttäuschung

Die Weltmeisterschaft bringt ihm einfach kein Glück: Tobias Unger geriet in Berlin unfreiwillig zur tragischen Fi- gur. Der Patzer von Alexander Kosenkow beim Stabwechsel im Vorlauf sorgte dafür, dass die Träume der deutschen 4×100-Meter-Staffel von Edelmetall schnell platzten. Der Kirchheimer, der einen perfekten Startlauf hingelegt hatte, war desillusioniert.

Micky Corucle muss eine Eingebung gehabt haben, als er seinen Urlaub buchte. Am vergangenen Samstagmorgen flog er mit der Familie für zwei Wochen nach Ägypten – und ersparte sich damit, das WM-Finale über 4×100 Meter ohne seine beiden Schützlinge Tobias Unger und Marius Broening erleben zu müssen. Sie hatten das ganze Jahr auf dieses Ziel hingearbeitet, die vier Musketiere Tobias Unger, Marius Broening, Alexander Kosenkow und Martin Keller. Immer und immer wieder hatten sie die Wechsel geübt. Es wurde aber eine herbe Enttäuschung.

Beim Saisonhöhepunkt in Berlin sollte alles perfekt klappen. Mit der Saisonbestzeit von 38,40 Sekunden im Hinterkopf gingen sie sogar mit der vagen Hoffnung auf eine Medaille ins Rennen.

Nach einer einstündigen Regenunterbrechung startete die deutsche Staffel im dritten Vorlauf. Startläufer Unger kam super aus den Blöcken, wechselte auf Augenhöhe mit Jamaika zu seinem Kirchheimer Trainingspartner. Auch Broening gab keinen Meter Boden preis.


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