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Namen auf den Tisch

04.12.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein Kommentar von Alexander Schmid

War der Spielabbruch im Bezirksliga-Derby zwischen dem FC Frickenhausen und dem TSV Köngen verhältnismäßig oder überzogen? Wer war bei der Szene, die zur Rudelbildung führte, Opfer und wer war Täter? Muss das Spiel wiederholt werden oder muss hier eine richterliche Instanz die Punkte einem der beiden sportlichen Konkurrenten zuschreiben? Allesamt Fragen, die an dieser Stelle weder beantwortet geschweige denn abschließend geklärt werden können. Mit diesem Fall muss sich das Sportgericht befassen. Es muss abwägen und die unterschiedlichen Darstellungen sorgfältig prüfen. Das wird seine Zeit brauchen.

Keine Zeit verschwenden sollte man allerdings bei der Suche nach denjenigen, die den Spielabbruch letztendlich zu verantworten haben. Wieder einmal haben einige Unbelehrbare einen sportlichen Wettkampf dazu benutzt, um ihre persönlichen Aggressionen auszuleben. Mit ihrem Platzsturm haben sie mehr als nur eine rote Linie überschritten. Auch wenn die Verantwortlichen des FC Frickenhausen beteuern, die Täter nicht zu kennen, ist der Verein nun in der Pflicht: Die Frickenhäuser sollten als Platzherren alles daransetzen, die Unruhestifter schnellstmöglich zu identifizieren. Namen müssen auf den Tisch. Nur so kann sichergestellt werden, dass die ungehemmten Störenfriede künftig keinen Zugang mehr zum Stadion Tischardt-Egart haben werden. Und nicht nur dort unerwünschte Gäste sind, sondern auf allen Plätzen in der Region.

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