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Ein Kribbeln wie vor acht Jahren

15.08.2009, Von Peter Eidemüller — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Leichtathletik: Der Sprinter Tobias Unger startet heute in Berlin zum fünften Mal bei einer Weltmeisterschaft

Edmonton, Paris, Helsinki, Osaka und nun Berlin: Tobias Unger steht in den Startlöchern zu seiner fünften Leichtathletik-WM in Serie. „Das Kribbeln ist genauso groß wie vor acht Jahren“, gesteht der 30 Jahre alte Kirchheimer, der sich gestern vom Abschlusstrainingslager in Kienbaum Richtung Berlin aufmachte.

Ausschütteln, locker werden, den Tunnelblick aufsetzen – eigentlich sollten sich die deutschen Top-Sprinter in der Abgeschiedenheit des brandenburgischen Kienbaum bei ihren letzten Trainings in Ruhe auf den Saisonhöhepunkt schlechthin konzentrieren: die Weltmeisterschaft im eigenen Land. Doch ehe es ins 30 Kilometer entfernte Berlin in die Mannschaftsquartiere ging, wurden die Athleten durch Anschuldigungen aufgeschreckt, die in der ARD-Reportage „Geheimsache Doping“ am späten Mittwochabend geäußert wurden. Darin erklärte der österreichische Sportmanager Stefan Matschiner, er habe über Mittelsmänner jahrelang einen deutschen Topläufer mit Steroiden versorgt. Namen nannte er nicht. Allerdings soll der von Matschiner gemeinte Athlet in diesem Jahr Deutscher Meister geworden sein.


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