Gesund

Mit ausgewählter Kost das Darmkrebsrisiko senken

22.02.2019 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Tag der gesunden Ernährung am 7. März

(pm) Wer die Diagnose Krebs erhält, quält sich oft mit Selbstvorwürfen und die ewige Frage nach dem Warum: Habe ich nicht genügend auf meine Gesundheit geachtet, habe ich mich nicht richtig ernährt, habe ich zu wenig Sport gemacht?

Männer wie Frauen trifft der Darmkrebs am häufigsten in der Altersgruppe ab 85 Jahren.

„Mit gesunder Ernährung kann man, neben einer ganzen Reihe schwerwiegender Erkrankungen, auch Darmkrebs vorbeugen. Selbstverständlich kommt Krebs nicht nur vom falschen Essen. Familiäres Risiko und unsere Gene spielen ebenso eine große Rolle“, sagt AOK-Ärztin Sabine Knapstein anlässlich des Tags der gesunden Ernährung am 7. März.

Ernährung

Zur Vorbeugung gegen Darmkrebs empfiehlt sie eine ballaststoffreiche Ernährung und abwechslungsreiche Kost, die reich an pflanzlichen Lebensmitteln ist. Außerdem sollte man möglichst wenig rotes Fleisch (Rind, Schwein, Lamm) und Wurst verzehren.

„Weißes Fleisch, wie zum Beispiel Geflügel, hat keinen messbaren Einfluss auf das Darmrisiko.“

Zu den größten gesundheitlichen Gefahren zählt das Übergewicht. „Menschen mit einem erhöhten Body-Maß-Index von mehr als 25 haben ein höheres Risiko, an Darmkrebs zu erkranken“, sagt Knapstein.

Deshalb rät sie zu regelmäßiger Bewegung, auch um anderen Erkrankungen vorzubeugen.

Übergewicht und ein erhöhter Alkoholkonsum wirke sich vor allem nach den Wechseljahren risikosteigernd für Brustkrebs aus.

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