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31.01.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Impfen gegen den Krebs

Jährlich erkranken rund 4700 Frauen in Deutschland an Gebärmutterhalskrebs, etwa 1600 davon sterben. Rund 140 000 Frauen wird jährlich aufgrund eines auffälligen Befundes ein Teil der Gebärmutter entfernt. Gebärmutterhalskrebs ist damit derzeit die zwölfthäufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Diese Zahlen sind umso erschreckender, wenn man bedenkt, dass man gegen die häufigsten krebsauslösenden humanen Papillomviren – kurz HPV – impfen kann.

Was vielen unbekannt sein dürfte: Unsere Nachbarn in Österreich und der Schweiz empfehlen die HPV-Impfung nicht nur für Mädchen, sondern auch für Jungen. In der Schweiz wird die HPV-Impfung für Jungen und Männer im Alter von elf bis 26 Jahren (vorzugsweise zwischen elf und 14 Jahren) als sogenannte ergänzende Impfung empfohlen.

In Österreich ist die HPV-Impfung für Jungen und Mädchen bereits 2014 in das öffentlich finanzierte (Schul-)Kinderimpfprogramm eingeführt worden. In Deutschland kann jede krankenversicherte Frau ab 20 Jahren einmal im Jahr kostenlos zur „Vorsorge“ beim Frauenarzt gehen: Bei dieser Untersuchung zur Krebsfrüherkennung macht der Arzt neben einer gynäkologischen Untersuchung auch einen Zellabstrich vom Gebärmutterhals, den sogenannten Pap-Test, um dort Zellveränderungen aufzuspüren.

Neu seit diesem Jahr ist das Screening auf Gebärmutterhalskrebs für Frauen ab 35 Jahren: Sie können neben der jährlichen gynäkologischen Untersuchung alle drei Jahre einen Test auf humane Papillomviren (HPV) wahrnehmen. Dieser wird mit einem Pap-Abstrich kombiniert.

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